Wie sind die Urantia-Schriften entstanden?

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Die Entstehung der Urantiaschriften
laut den Informationen der Offenbarer

Zusammengestellt von Ralph Zehr

Diese Offenbarung wurde vom Vater selbst angeordnet und von Jesus seinen Aposteln auf dem Ölberg, in Verbindung mit der Voraussage seines zweiten Kommens, angekündigt.

(1914.4) 176:2.3 Wenn das Königreich einst zu voller Blüte gelangt sein wird, könnt ihr sicher sein, dass der Vater im Himmel euch ohne Frage eine erweiterte Offenbarung der Wahrheit und eine höhere Bekundung von Rechtschaffenheit gewähren wird, in derselben Weise, wie er dieser Welt bereits denjenigen geschenkt hat, der zum Fürsten der Finsternis geworden ist, und nach ihm Adam, auf den Melchisedek und in diesen Tagen der Menschensohn gefolgt sind. Und so wird mein Vater fortfahren, seine Barmherzigkeit zu zeigen und seine Liebe kundzutun, auch gegenüber dieser finsteren und schlechten Welt. Ebenso will ich, wenn mein Vater mir alle Macht und Autorität übertragen hat, weiterhin euer Schicksal verfolgen und euch in den Dingen des Königreichs durch die Anwesenheit meines Geistes leiten, der in Kürze über alle Sterblichen ausgegossen werden wird.

Die Mittler haben die himmlischen Ratgeber dahingehend beeinflusst, die Petitionen auszulösen, die zur Autorisierung der Übermittlung der Offenbarung führten.

(865.6) 77:8.13 Ihre heutige Hauptaufgabe besteht darin, als nicht wahrgenommene Mitarbeiter zwischen jenen Männern und Frauen, die das planetarische Reservekorps der Bestimmung bilden, persönliche Verbindungen herzustellen. Diese sekundäre, von bestimmten Angehörigen des primären Korps gewandt unterstützte Gruppe war es, die auf Urantia jene Koordinierung von Persönlichkeiten und Umständen herbeiführte, die schließlich die himmlischen Leiter des Planeten dazu bewog, Gesuche einzureichen. Diese hatten die Erteilung jener Weisungen zur Folge, welche die Serie von Offenbarungen ermöglichten, zu denen auch diese Darstellung gehört. Aber es sollte klar festgehalten werden, dass die Mittler-Geschöpfe nicht an jenen erbärmlichen Vorführungen beteiligt sind, die unter den allgemeinen Begriff des "Spiritismus" fallen. Alle gegenwärtig auf Urantia anwesenden Mittler genießen einen ehrenhaften Ruf und haben nichts zu tun mit den Phänomenen des so genannten "Mediumismus"; und sie erlauben den Menschen gewöhnlich nicht, Zeugen ihrer manchmal notwendigen physischen Aktivitäten oder anderer Kontakte mit der materiellen Welt zu werden, die menschliche Sinne wahrnehmen könnten.

(866.2) 77:9.3 Als richtige Bürger Urantias haben die Mittler am Schicksal dieser Sphäre das Interesse von Verwandten. Sie sind ein entschlossener Verband, der hartnäckig am Fortschritt seines Geburtsplaneten arbeitet. Von ihrer Entschlossenheit kündet der Wahlspruch ihrer Ordnung: "Was die Vereinigten Mittler unternehmen, das führen die Vereinigten Mittler zu Ende."

Eine epochale Offenbarung zu bewerkstelligen ist eine anspruchsvolle Arbeit.

(1.1) 0:0.1 In der Vorstellung der Sterblichen auf Urantia — so heißt eure Welt — herrscht hinsichtlich der Bedeutung von Ausdrücken wie Gott, Göttlichkeit und Gottheit große Verwirrung. Noch verwirrter und unsicherer sind die menschlichen Wesen hinsichtlich der Beziehungen zwischen den göttlichen Persönlichkeiten, die mit diesen zahlreichen Ausdrücken bezeichnet werden. Wegen dieser Begriffsarmut, die mit so großer Verwirrung im Ideenbereich einhergeht, habe ich (Göttlicher Ratgeber) * den Auftrag erhalten, diese einführenden Worte (Zitat aus dem Vorwort des Buches) * zu schreiben, um die Bedeutungen zu erklären, die bestimmten in den nachfolgenden Schriften gebrauchten Wortsymbolen beigemessen werden sollten. Diese Schriften in die englische Sprache Urantias zu übertragen, ist das Korps der Wahrheitsoffenbarer von Orvonton ermächtigt worden.

(1.2) 0:0.2 Bei unserem Bemühen, das kosmische Bewusstsein zu erweitern und die geistige Wahrnehmung zu steigern, fällt es uns (dem Korps der Wahrheitsoffenbarer von Orvonton) * äußerst schwer, breitere Konzepte und fortgeschrittene Wahrheit darzubieten, wenn wir uns dabei auf die Verwendung einer bestimmten Sprache der Welt beschränken müssen. Aber unser Auftrag gebietet uns, keine Mühe zu scheuen, um das von uns Gemeinte durch die Wortsymbole der englischen Sprache zu vermitteln. Wir sind angewiesen worden, neue Bezeichnungen nur dann einzuführen, wenn sich im Englischen für das auszudrückende Konzept kein Ausdruck findet, der diese neue Idee wenigstens teilweise oder sogar mit mehr oder minder verzerrtem Sinn vermitteln könnte.

(1.3) 0:0.3 In der Hoffnung, allen Sterblichen, die diese Schriften aufmerksam lesen, das Verständnis zu erleichtern und ihnen Verwirrung zu ersparen, halten wir es für klug, in dieser Einführung einen Überblick über den Sinn zu geben, der zahlreichen Wörtern beigelegt werden sollte, die zur Bezeichnung der Gottheit und gewisser damit zusammenhängender Konzepte von Dingen, Bedeutungen und Werten der universellen Realität benutzt werden.

(1.4) 0:0.4 Aber um dieses Vorwort von Definitionen und Terminologiebeschränkungen formulieren zu können, muss notwendigerweise der Gebrauch jener in den späteren Darlegungen verwendeten Ausdrücke vorweggenommen werden. Dieses Vorwort ist deshalb keine in sich abgerundete Darstellung, sondern lediglich ein maßgeblicher Führer, der all denen helfen soll, welche die begleitenden Schriften über die Gottheit und das Universum der Universen lesen werden, die von einer zu diesem Zweck nach Urantia entsandten Kommission aus Orvonton verfasst wurden.

(16.8) 0:12.11 Bei der Formulierung der nachfolgenden Darstellungen, die sich mit der Beschreibung des Charakters des Universalen Vaters und der Natur seiner Paradies- Mitarbeiter befassen und versuchen wollen, das vollkommene Zentraluniversum und die es umkreisenden sieben Superuniversen zu schildern, müssen wir uns an die Weisung der Leiter des Superuniversums halten, die bestimmt, dass wir bei all unseren Anstrengungen, Wahrheit und damit verbundenes wesentliches Wissen zu offenbaren, den höchsten existierenden menschlichen Konzepten von den zu behandelnden Themen den Vorzug geben sollen. Wir dürfen nur dann zu reiner Offenbarung übergehen, wenn von dem darzustellenden Konzept keine angemessene frühere Formulierung durch den menschlichen Verstand vorliegt.

(17.1) 0:12.12 Die aufeinander folgenden planetarischen Offenbarungen göttlicher Wahrheit umfassen stets die höchsten existierenden Vorstellungen von geistigen Werten als Teil einer solch neuen und verbesserten Koordinierung planetarischen Wissens. Folglich haben wir bei der Abfassung dieser Abhandlungen über Gott und seine Universums-Mitarbeiter diesen Schriften mehr als eintausend ausgewählte menschliche Vorstellungen zugrunde gelegt, die das höchste und fortgeschrittenste planetarische Wissen um geistige Werte und Bedeutungen des Universums darstellen. Da, wo diese von gottesbewussten Sterblichen der Vergangenheit und Gegenwart zusammengetragenen menschlichen Vorstellungen unzulänglich sind, um die Wahrheit so wiederzugeben, wie sie zu offenbaren wir angewiesen sind, werden wir sie ohne zu zögern ergänzen und dabei auf unser eigenes höheres Wissen über Realität und Göttlichkeit der Paradies-Gottheiten und des von ihnen bewohnten transzendenten Universums zurückgreifen.

(17.2) 0:12.13 Wir sind uns der Schwierigkeiten unseres Auftrags voll bewusst; wir erkennen die Unmöglichkeit, die Sprache der Göttlichkeits- und Ewigkeitskonzepte gänzlich in die Sprachsymbole der endlichen Vorstellungen irdischen Denkens zu übertragen. Aber wir wissen, dass der menschliche Verstand ein Fragment Gottes beherbergt und dass der Geist der Wahrheit bei der menschlichen Seele weilt; und weiter wissen wir, dass diese geistigen Kräfte vereint dahin wirken, den materiellen Menschen zu befähigen, die Realität der geistigen Werte zu erfassen und die Philosophie der Universums-Bedeutungen zu verstehen. Aber mit noch größerer Sicherheit wissen wir, dass diese Geiste Göttlicher Gegenwart imstande sind, dem Menschen bei der geistigen Aneignung aller Wahrheit beizustehen, die zur Veredlung der ewig fortschreitenden Realität persönlicher religiöser Erfahrung — des Gottesbewusstseins — beiträgt.

Das Mandat über die Autorisierung der Urantia-Schriften zur Offenbarung wurde von der höchsten Autorität in unserem Superuniversum ausgestellt.

(354.8) 31:10.22 Formulierung und Übertragung ins Englische dieser einunddreißig Schriften (Teil I, Das Zentraluniversum und die Superuniversen) *, die die Natur der Gottheit, die Realität des Paradieses, die Organisation und Funktionsweise des Zentraluniversums und der Superuniversen, die Persönlichkeiten des Großen Universums und die hohe Bestimmung der evolutionären Sterblichen beschreiben, erfolgte unter der Schirmherrschaft einer aus vierundzwanzig Verwaltern zusammengesetzten hohen Kommission aus Orvonton; wir handeln in Erfüllung eines Erlasses der Ältesten der Tage von Uversa, der bestimmt, dass wir dies auf Urantia, der Nummer 606 Satanias in Norlatiadek von Nebadon, im Jahre 1934 tun sollen.

(648.6) 56:10.23 Diese Schrift über Universale Einheit ist die fünfundzwanzigste einer Serie von Darstellungen (Teil II, Das Lokaluniversum) * verschiedener Autoren, die als Gruppe die Unterstützung einer Kommission genossen, welche aus zwölf der Leitung von Mantutia Melchisedek unterstellten Persönlichkeiten Nebadons bestand. Wir haben diese Schilderungen im Jahr 1934 urantianischer Zeitrechnung abgefasst und sie durch eine von unseren Vorgesetzten gebilligte Technik in die englische Sprache übertragen.

(1319.2) 119:8.9 [Diese Schrift (Teil III, Die Geschichte Urantias) *, die die sieben Selbsthingaben von Christus Michael schildert, ist die dreiundsechzigste einer Serie von Darstellungen, denen zahlreiche Persönlichkeiten Pate gestanden haben und die die Geschichte Urantias bis zum Zeitpunkt des Erscheinens Michaels in Menschengestalt auf Erden wiedergeben. Diese Schriften wurden von einer nebadonschen Zwölferkommission gutgeheißen, die unter der Leitung von Mantutia Melchisedek stand. Wir verfassten diese Berichte und übertrugen sie in die englische Sprache im Jahre 1935 urantianischer Zeitrechnung mittels einer von unseren Vorgesetzten gebilligten Technik.]

(1319.2) 119:8.9 [Diese Schrift (Teil IV, Das Leben und die Lehren Jesu, 77 Schriften) *, die die sieben Selbsthingaben von Christus Michael schildert, ist die dreiundsechzigste einer Serie von Darstellungen, denen zahlreiche Persönlichkeiten Pate gestanden haben und die die Geschichte Urantias bis zum Zeitpunkt des Erscheinens Michaels in Menschengestalt auf Erden wiedergeben. Diese Schriften wurden von einer nebadonschen Zwölferkommission gutgeheißen, die unter der Leitung von Mantutia Melchisedek stand. Wir verfassten diese Berichte und übertrugen sie in die englische Sprache im Jahre 1935 urantianischer Zeitrechnung mittels einer von unseren Vorgesetzten gebilligten Technik.]

(1321.1) Diese Schriftengruppe wurde von einer Kommission von zwölf Mittlern Urantias verfasst, die unter Aufsicht eines Melchisedek-Offenbarungsleiters handelte.

Die Grundlage zu diesem Bericht lieferte ein sekundärer Mittler, der einst mit der übermenschlichen Obhut des Apostels Andreas beauftragt war.

(1332.1) 121:0.1 Ich bin der sekundäre Mittler, der seinerzeit dem Apostel Andreas zugeteilt war, und arbeite unter der Aufsicht einer Kommission von zwölf Mitgliedern der vereinigten Bruderschaft der urantianischen Mittler, die vom präsidierenden Haupt unserer Ordnung und dem für diesen Bericht zuständigen Melchisedek gemeinsam unterstützt werden. Ich bin autorisiert, den Bericht über die Geschehnisse im Leben Jesu von Nazareth zu verfassen, so wie sie von meiner Ordnung irdischer Geschöpfe beobachtet und später von dem mir für eine Zeit anvertrauten menschlichen Wesen teilweise niedergeschrieben wurden. Da Andreas wusste, wie gewissenhaft sein Meister es vermied, Schriftliches zu hinterlassen, weigerte er sich entschieden gegen eine Vervielfältigung seiner Niederschrift. Eine ähnliche Haltung seitens der anderen Apostel verzögerte die Niederschrift der Evangelien beträchtlich.

(1343.1) 121:8.12 [Erklärung: In Ausführung meines Auftrags der Neudarstellung der Lehren Jesu von Nazareth und der Neuerzählung seines Wirkens habe ich frei aus allen Quellen von Aufzeichnungen und planetarischer Information geschöpft. Mein leitender Gedanke war die Erstellung eines Berichtes, der nicht nur für die Generation der heute lebenden Menschen erhellend, sondern auch allen zukünftigen Generationen hilfreich wäre. Aus dem mir zugänglich gemachten, umfangreichen Informationsmaterial habe ich das zur Erreichung dieses Ziels am besten Geeignete ausgewählt. Soweit als möglich habe ich meine Informationen aus rein menschlichen Quellen bezogen. Nur in Ermangelung solcher Quellen habe ich übermenschliche Aufzeichnungen in Anspruch genommen. Jedes Mal, wenn Ideen und Konzepte von Jesu Leben und Lehren durch einen Menschen zufrieden stellend ausgedrückt worden waren, gab ich solchen offensichtlich menschlichen Denkmustern den Vorzug. Obwohl ich bemüht war, den verbalen Ausdruck mit unserer Vorstellung vom wirklichen Sinn und von der wahren Bedeutung von Leben und Lehren des Meisters in Einklang zu bringen, habe ich doch bei all meinen Darstellungen so weit wie möglich an den geläufigen menschlichen Begriffsbildungen und Denkmustern festgehalten. Ich weiß sehr wohl, dass solche Vorstellungen, die ihren Ursprung im menschlichen Bewusstsein haben, sich auch für das Bewusstsein aller anderen Menschen annehmbarer und hilfreicher erweisen werden. Wenn ich unfähig war, die nötigen Begriffsbildungen in den menschlichen Aufzeichnungen oder Ausdrücken zu finden, habe ich als nächstes die Erinnerungsreserven meiner eigenen Ordnung irdischer Geschöpfe, der Mittler, in Anspruch genommen. Und wenn sich auch diese zweite Informationsquelle als unzureichend erwies, habe ich ohne zu zögern von überplanetarischen Informationsquellen Gebrauch gemacht.

(1343.2) 121:8.13 Das von mir zusammengetragene Material, auf dem mein Bericht von Jesu Leben und Lehren aufbaut, umfasst — abgesehen von der Erinnerung an das, was Andreas aufschrieb — die gesammelten Gedankenjuwele und höheren Konzepte von Jesu Lehren von mehr als zweitausend menschlichen Wesen, die seit den Tagen Jesu bis zur Zeit der Abfassung dieser Offenbarungen, oder richtiger Neudarstellungen, auf Erden gelebt haben. Die Erlaubnis zur Offenbarung wurde nur benutzt, wenn menschliche Berichterstattung und menschliche Konzepte kein angemessenes Gedankenmodell liefern konnten. Meine Offenbarungskommission verbot mir, auf außermenschliche Informations- oder Ausdrucksquellen zurückzugreifen, solange ich nicht bezeugen konnte, dass meine Bemühungen, den benötigten begrifflichen Ausdruck in rein menschlichen Quellen ausfindig zu machen, erfolglos verlaufen waren.

(1343.3) 121:8.14 Zusammen mit meinen Gefährten und Mitarbeitern, den elf Mittlern, und unter der Oberaufsicht des für den Bericht verantwortlichen Melchisedeks, habe ich zwar diese Erzählung gemäß meiner Vorstellung von ihrer wirkungsvollsten Verarbeitung verfasst und selbst den unmittelbaren Ausdruck gewählt; nichtsdestoweniger stammen die Mehrzahl der Ideen und sogar einige der treffenden Ausdrücke, die ich benutzt habe, von Menschen vieler Rassen, die in den dazwischenliegenden Generationen auf Erden gelebt haben bis hin zu jenen, die zur Zeit dieses Unternehmens noch am Leben sind. In mancher Hinsicht habe ich mehr die Rolle eines Sammlers und Herausgebers, als die eines originalen Erzählers wahrgenommen. Ich habe ohne zu zögern zu jenen vorzugsweise menschlichen Ideen und Konzepten gegriffen, die mich befähigten, das Leben Jesu am wirkungsvollsten zu schildern und seine unvergleichlichen Lehren in einer Ausdrucksweise neu zu formulieren, die durch ihre Aussagekraft hilfreich und universal erhebend sein würde. Im Namen der Bruderschaft der vereinigten Mittler Urantias anerkenne ich in größter Dankbarkeit unsere Verbindlichkeit gegenüber allen Berichts- und Konzeptquellen, die zur Ausarbeitung unserer jetzt folgenden Neudarstellung von Jesu Leben auf Erden herangezogen worden sind.]

Die autorisierte Technik wird beschrieben.

(865.1) 77:8.8 Bei Kontakten mit sterblichen Wesen der materiellen Welten wie z. B. mit der Person, über welche diese Mitteilungen durchgegeben wurden, werden immer Mittler-Geschöpfe eingesetzt. Sie sind bei solchen Verbindungen zwischen geistiger und materieller Ebene ein wesentlicher Faktor.

(1258.1) 114:7.9 Auf vielen Welten sind die besser angepassten sekundären Mittler-Geschöpfe fähig, durch gewandtes Eindringen in das Bewusstsein bestimmter günstig veranlagter Sterblicher mit deren Gedankenjustierern in unterschiedlichem Maß Kontakt aufzunehmen. (Und gerade solch eine zufällige Kombination kosmischer Anpassungen erlaubte es, dass sich diese Offenbarungen in englischer Sprache auf Urantia verwirklichen ließen.) Solche potentiellen sterblichen Kontaktpersonen der evolutionären Welten werden in den zahlreichen Reservekorps mobilisiert, und es ist bis zu einem gewissen Grade diesen kleinen Gruppen vorausblickender Persönlichkeiten zu verdanken, dass die geistige Zivilisation Fortschritte macht und die Allerhöchsten fähig sind, in den Reichen der Menschen zu regieren. Die Männer und Frauen der Reservekorps der Bestimmung haben also durch Einschaltung der Mittler-Geschöpfe mit ihren Justierern Kontakte verschiedenen Ausmaßes; aber dieselben Sterblichen sind ihren Mitmenschen kaum bekannt außer in jenen seltenen gesellschaftlichen Notlagen und kritischen Situationen geistiger Natur, in denen die Reservepersönlichkeiten in Aktion treten, um einem Zusammenbruch der evolutionären Kultur oder dem Erlöschen des Lichts der lebendigen Wahrheit vorzubeugen. Auf Urantia sind die Reservisten der Bestimmung selten in den Kapiteln der Menschheitsgeschichte gefeiert worden.

(1208.6) 110:5.7 Der Justierer des menschlichen Wesens, durch welches diese Kommunikation geschieht, erfreut sich hauptsächlich deshalb einer so weitgehenden Handlungsfreiheit, weil sein menschlicher Partner gegenüber allen äußeren Kundgebungen der inneren Gegenwart des Justierers annähernd vollständig gleichgültig bleibt; es ist tatsächlich ein Glücksfall, dass er sich bei dem ganzen Vorgang bewusst völlig unbeteiligt zeigt. Er beherbergt einen der erfahrensten Justierer seiner Zeit und Generation, und doch bezeichnet es sein Schicksalshüter als seltene und zufällige Reaktion, dass er sich gegenüber den Phänomenen, welche die Anwesenheit dieses vielbegabten Justierers in seinem Verstand begleiten, passiv verhält und gleichgültig zeigt. Und all das bildet ein günstiges Zusammenwirken von Einflüssen — ebenso günstig für den Justierer in den höheren Sphären des Handelns wie für den menschlichen Partner vom Standpunkt der Gesundheit, Wirksamkeit und inneren Ruhe.

(555.5) 48:6.37 Ihr werdet lernen, dass ihr euch größere Lasten aufbürdet und eure Erfolgschancen verringert, wenn ihr euch zu ernst nehmt. Nichts kann vor der Arbeit auf der Sphäre eures gegenwärtigen Status Vorrang haben — auf dieser Welt oder auf der nächsten. Die Vorbereitungsarbeit auf die nächst höhere Sphäre ist sehr wichtig, aber nichts kommt an Wichtigkeit der Arbeit auf der Welt gleich, auf der ihr jetzt lebt. Aber obwohl die Arbeit wichtig ist, ist das Selbst es nicht. Wenn ihr ein Gefühl von eurer Wichtigkeit habt, verliert ihr Energie, die zugunsten der Würde des Ichs verschlissen wird, so dass wenig Energie übrig bleibt, um die Arbeit zu tun. Die dem Ego — und nicht die der Arbeit — beigemessene Wichtigkeit ist es, was unreife Geschöpfe leer pumpt. Der Faktor des Selbst ist es, was erschöpft, nicht der zum Vollbringen geleistete Einsatz. Ihr könnt bedeutende Werke vollbringen, wenn ihr euch dabei keine Wichtigkeit beimesst; ihr könnt mehrere Aufgaben so leicht wie eine einzige ausführen, wenn ihr euch dabei ausklammert.

(867.1) 77:9.10 Die Mittler sind die gewandten Diener, die die Kluft zwischen den materiellen und geistigen Angelegenheiten Urantias, welche sich nach Adams und Evas Tod auftat, überbrücken. Sie sind auch eure älteren Brüder und Kameraden in dem langen Ringen um die feste Verankerung Urantias im Licht und Leben. Die Vereinigten Mittler sind ein Korps, das in der Rebellion erprobt wurde, und sie werden ihre Rolle in der planetarischen Entwicklung getreulich spielen, bis die Welt das Ziel der Zeitalter erreicht, bis zu jenem fernen Tage, da auf Erden wirklicher Friede herrschen und in den Menschenherzen wahrhaftig guter Wille wohnen wird.

(866.8) 77:9.9 Die Mittlerkultur ist die Leistung einer unsterblichen planetarischen Bürgerschaft und deshalb relativ immun gegen zeitliche Wechselfälle, wie sie ständig die menschliche Zivilisation bedrohen. Die Menschengenerationen vergessen, aber das Mittlerkorps erinnert sich, und diese Erinnerung ist das Schatzhaus der Überlieferungen eurer bewohnten Welt. Dadurch bleibt die Kultur eines Planeten auf ihm stets gegenwärtig, und bei passender Gelegenheit können solche Erinnerungsschätze der Vergangenheit verfügbar gemacht werden, gerade so wie die Mittler Urantias ihren irdischen Vettern die Geschichte von Jesu Leben und Lehren geschenkt haben.

Harmonische Interaktionen zwischen Verstand und Gedankenjustierer sind elementar für den Vorgang der Offenbarung.

(1199.2) 109:5.1 Höchste und eigenständige Justierer sind oft fähig, dem menschlichen Verstand, wenn er sich ungehemmt in den befreiten, aber kontrollierten Kanälen schöpferischer Vorstellung bewegt, Faktoren von geistiger Bedeutung hinzuzufügen. In solchen Augenblicken, und manchmal während des Schlafs, vermag der Justierer die mentalen Ströme anzuhalten, ihren Fluss zu hemmen, und dann die Ideenfolge in eine andere Richtung zu lenken; und er tut all das, um in den höheren geheimen Winkeln des Überbewusstseins tiefe geistige Wandlungen herbeizuführen. Dadurch stimmen sich die Verstandeskräfte und -energien besser auf die Tonart der Klänge der kontaktierten geistigen Ebene von Gegenwart und Zukunft ein.

(1199.3) 109:5.2 Es ist manchmal möglich, dass euer Verstand erleuchtet wird und ihr die göttliche Stimme vernehmt, die ständig in euch spricht, so dass unter Umständen Weisheit, Wahrheit, Güte und Schönheit der euch dauernd innewohnenden, potentiellen Persönlichkeit teilweise in euer Bewusstsein treten können.

(1205.3) 110:2.5 Als persönliche Geschöpfe habt ihr Verstand und Willen. Als ein vorpersönliches Geschöpf hat der Justierer Vorverstand und Vorwillen. Wenn ihr euch dem Verstand des Justierers so völlig fügt, dass ihr mit ihm übereinstimmt, wird euer Verstand mit dem seinen eins, und ihr erhaltet die Verstärkung des Justiererverstandes. Wenn euer Wille danach die Ausführung der Beschlüsse dieses neuen oder kombinierten Verstandes befiehlt und ausführt, gelangt des Justierers vorpersönlicher Wille durch euren Entschluss zu persönlichem Ausdruck, und was dieses besondere Projekt angeht, seid ihr und der Justierer eins. Euer Verstand hat die Einstimmung auf die Göttlichkeit vollzogen, und der Wille des Justierers hat persönlichen Ausdruck gefunden.

(1208.2) 110:5.3 Während der Periode des Schlafs versucht der Justierer nur das zu vollbringen, was der Wille der bewohnten Persönlichkeit zuvor durch Entscheidungen und Optionen restlos gebilligt hat, welche bei völlig wachem Bewusstsein getroffen wurden und dadurch in die Domäne des Überverstandes, in das Verbindungsreich menschlich-göttlicher Wechselbeziehung, eingegangen sind.

(1193.6) 108:6.7 Die Justierer sind die ewigen Ahnen, die göttlichen Originale eurer sich entwickelnden unsterblichen Seele; sie sind das unaufhörlich Drängende, das den Menschen dahin bringt, im Lichte der zukünftigen geistigen Laufbahn nach der Meisterung der materiellen gegenwärtigen Existenz zu streben. Die Mentoren sind die Gefangenen unverwüstlicher Hoffnung, die Quelle ewiger Vorwärtsbewegung. Und wie sie sich darüber freuen, mit ihren Schutzbefohlenen über mehr oder weniger direkte Kanäle zu kommunizieren! Und wie glücklich sind sie, wenn sie auf Symbole und andere Umgehungsmethoden verzichten und dem Intellekt ihres menschlichen Partners ihre Botschaften blitzartig direkt eingeben können!

Die höchsten im Dienst der Wahrheit stehenden Mittel werden verwendet, um diese Schriften darzubieten

(32.1) 1:7.9 [Dargeboten (Schrift 1) *  von einem Göttlichen Ratgeber, Mitglied einer Gruppe himmlischer Persönlichkeiten, die von den Ältesten der Tage von Uversa, dem Hauptsitz des siebenten Superuniversums, beauftragt wurden, jene Teile dieser in Gang befindlichen Offenbarung zu überwachen, die von Dingen außerhalb der Grenzen des Lokaluniversums von Nebadon handeln. Mir obliegt die Bürgschaft für die Schriften, welche die Natur und Attribute Gottes zur Darstellung bringen, weil ich die höchste auf irgendeiner bewohnten Welt für eine derartige Aufgabe zur Verfügung stehende Informationsquelle bin. Ich habe als Göttlicher Ratgeber in allen sieben Superuniversen gedient und mich lange in der Mitte aller Dinge, im Paradies, aufgehalten. Viele Male wurde mir das höchste Glück eines Aufenthaltes in der unmittelbaren persönlichen Gegenwart des Universalen Vaters zuteil. Ich schildere die Realität und Wahrheit des Wesens und der Attribute des Vaters mit unanfechtbarer Autorität; ich weiß, wovon ich spreche.]

(220.2) 19:5.7 Während ich (Göttlicher Ratgeber) * eben dabei bin, diese Gedanken (Schrift 1) * zu formulieren, verrät meines Mitarbeiters, eines Einsamen Botschafters, persönliche Sensibilität auf diese Geist-Ordnung, dass sich gerade in diesem Augenblick und nur in acht Metern Entfernung von uns ein Geist der Inspirierten Ordnung und des dritten Volumens von Machtgegenwart aufhält. Das dritte Volumen von Machtgegenwart deutet für uns die Wahrscheinlichkeit an, dass drei Inspirierte Geiste im Verband funktionieren.

(220.3) 19:5.8 Von den über zwölf Ordnungen von Wesen, die im jetzigen Zeitpunkt mit mir zusammenarbeiten, ist der Einsame Botschafter der einzige, welcher sich der Gegenwart dieser geheimnisvollen Wesenheiten der Trinität bewusst ist. Und obwohl wir jetzt von der Nähe dieser göttlichen Geiste unterrichtet sind, bleiben wir doch hinsichtlich ihrer Sendung alle gleich unwissend. Wir wissen wirklich nicht, ob sie nur interessierte Beobachter unseres Tuns sind, oder ob sie tatsächlich auf eine uns unbekannte Weise zum Gelingen unseres Unternehmens beitragen.

(220.4) 19:5.9 Wir wissen, dass sich die Lehrersöhne der Trinität um die bewusste Erleuchtung der Universumsgeschöpfe bemühen. Ich bin zu der festen Ansicht gelangt, dass auch die Inspirierten Geiste der Trinität als Lehrer der Reiche wirken, aber durch überbewusste Techniken. Ich bin überzeugt, dass es ein weites Gebiet wesentlichen geistigen Wissens gibt, von Wahrheit, die zum Erreichen hoher Geistigkeit unerlässlich ist, die nicht auf bewusste Weise empfangen werden kann; Selbstbewusstsein würde ihren sicheren Empfang tatsächlich aufs Spiel setzen. Wenn wir mit unserer Vorstellung Recht haben, und meine ganze Ordnung von Wesen teilt sie, ist es wohl die Aufgabe der Inspirierten Geiste, diese Schwierigkeit zu überwinden, diese Kluft im universellen Plan sittlicher Erleuchtung und geistigen Fortschritts zu überbrücken. Wir denken, dass diese zwei Lehrertypen trinitären Ursprungs bei ihren Tätigkeiten irgendwie miteinander in Verbindung stehen, aber wir wissen es nicht wirklich.

(498.7) 44:0.16 Wenn ich (Erzengel)* nur das geistige Sehvermögen zu Hilfe nehme, kann ich das Gebäude, in welchem dieser Bericht übersetzt und niedergeschrieben wird, nicht sehen. Ein Göttlicher Ratgeber aus Uversa, der sich gerade neben mir aufhält, nimmt noch weniger von diesen rein materiellen Schöpfungen wahr. Wir begreifen, wie euch diese materiellen Bildungen erscheinen müssen, wenn wir deren geistige Entsprechungen betrachten, die einer der uns begleitenden Energieumwandler unserem Verstand zeigt. Dieses materielle Gebäude ist für mich, ein Geistwesen, nicht wirklich real, aber für materielle Sterbliche ist es natürlich sehr real und sehr nützlich.

(426.9) 39:0.9 Es wäre kaum richtig zu sagen, irgendein Seraph stehe tiefer als ein Engel irgendeiner anderen Gruppe. Trotzdem ist jeder Engel am Anfang in seiner Dienstbefähigung auf die Gruppe seiner ursprünglichen, angeborenen Einteilung beschränkt. Meine seraphische Mitarbeiterin bei der Abfassung dieses Berichts, Manotia, ist ein höchster Seraph, der einst nur in dieser Eigenschaft wirkte. Durch Fleiß und hingebungsvollen Dienst meisterte sie eine nach der anderen alle sieben seraphischen Dienstarten, wobei sie auf nahezu sämtlichen einem Seraphen offen stehenden Betätigungsfeldern wirkte. Sie hat jetzt das Amt eines beigeordneten Chefs der Seraphim Urantias inne.

Viele einschränkende Faktoren sind einer Offenbarung der Wahrheit auferlegt, sowohl ihr eigene als auch außerhalb liegende.

(1007.1) 92:4.1 Offenbarung ist evolutionär, aber immer fortschrittlich. Durch alle Zeitalter der Geschichte einer Welt hindurch werden die Religionsoffenbarungen immer umfassender und erleuchtender. Es ist die Sendung der Offenbarung, die aufeinander folgenden evolutionären Religionen zu sichten und zu zensieren. Aber wenn Offenbarung die evolutionären Religionen heiligen und um eine Stufe anheben soll, dann müssen solch göttliche Visitationen Lehren verkörpern, die nicht zu weit vom Denken und von den Reaktionen des Zeitalters entfernt sind, in dem sie präsentiert werden. Offenbarung hat also immer mit der Evolution in Fühlung zu bleiben, und sie tut es auch. Immer muss offenbarte Religion sich durch das menschliche Aufnahmevermögen beschränken lassen.

(1109.2) 101:4.1 Weil eure Welt im Allgemeinen über Ursprünge, selbst physische Ursprünge, in Unwissenheit steckt, hat man es als weise erachtet, von Zeit zu Zeit kosmologische Auskünfte zu geben. Und stets hat das in der Zeit danach Verwirrung gestiftet. Die Gesetze der Offenbarung hemmen uns gewaltig durch ihr Verbot, unverdientes oder verfrühtes Wissen zu vermitteln. Jede als Teil einer Religionsoffenbarung dargebotene Kosmologie ist dazu verurteilt, in sehr kurzer Zeit überholt zu sein. Deshalb werden künftige Studierende einer solchen Offenbarung versucht sein, auch alle Elemente echter religiöser Wahrheit, die sie enthalten mag, fallen zu lassen, weil sie in den sie begleitenden Kosmologien offenkundige Irrtümer entdecken.

(1109.3) 101:4.2 Die Menschheit sollte verstehen, dass wir an der Wahrheitsoffenbarung Beteiligten durch die Anweisungen unserer Vorgesetzten sehr stark eingeschränkt sind. Wir sind nicht frei, den wissenschaftlichen Entdeckungen von tausend Jahren vorzugreifen. Die Offenbarer haben sich an die Anweisungen zu halten, die einen Teil des Offenbarungsauftrags bilden. Wir sehen keinen Weg zur Überwindung dieser Schwierigkeit, weder jetzt noch irgendwann in der Zukunft. Während die historischen Tatsachen und religiösen Wahrheiten, die in dieser Serie offenbarender Darstellungen enthalten sind, in den Annalen der künftigen Zeitalter weiterhin gültig bleiben werden, wissen wir nur zu gut, dass innerhalb sehr weniger Jahre viele unserer Aussagen bezüglich der physischen Wissenschaften infolge weiterer wissenschaftlicher Entwicklungen und neuer Entdeckungen einer Überholung bedürfen. Wir sehen diese neuen Entwicklungen jetzt voraus, aber es ist uns verboten, solche von Menschen noch nicht entdeckte Fakten in die Offenbarungsschriften aufzunehmen. Lasst uns klarstellen, dass Offenbarungen nicht notwendigerweise inspiriert sind. Die Kosmologie dieser Offenbarungen ist nicht inspiriert. Sie hält sich in den Grenzen unserer Erlaubnis zur Koordinierung und Sortierung des heutigen Wissens. Göttliche oder geistige Schau ist eine Gabe, aber menschliche Weisheit muss sich entwickeln.

(1109.4) 101:4.3 Wahrheit ist immer eine Offenbarung: eine Eigenoffenbarung, wenn sie als Ergebnis der Arbeit des innewohnenden Justierers erscheint; eine epochale Offenbarung, wenn sie durch irgendeine andere himmlische Vermittlung, Gruppe oder Persönlichkeit dargeboten wird.

(1163.4) 106:0.10 Diese Realitätsebenen sind brauchbare Kompromisssymbolisierungen für das gegenwärtige Universumszeitalter und für die menschliche Perspektive. Es gibt eine ganze Reihe anderer Betrachtungsweisen der Realität aus anderen Perspektiven als der menschlichen und vom Standpunkt anderer Universumszeitalter aus. Man sollte deshalb zur Kenntnis nehmen, dass die hier vorgestellten Konzepte gänzlich relativ sind, relativ in dem Sinne, dass sie bedingt und begrenzt sind durch:

  1. Die Beschränkungen der menschlichen Sprache.
  2. Die Beschränkungen des menschlichen Verstandes.
  3. Die beschränkte Entwicklung der sieben Superuniversen.
  4. Eure Unkenntnis jener sechs Hauptziele der Superuniversumsentwicklung, die den menschlichen Aufstieg zum Paradies nicht betreffen.
  5. Eure Unfähigkeit, euch auch nur einen teilweisen Gesichtspunkt der Ewigkeit zu eigen zu machen.
  6. Die Unmöglichkeit, kosmische Evolution und Bestimmung im Zusammenhang mit allen Universumszeitaltern zu beschreiben, und nicht bloß im Hinblick auf das gegenwärtige Zeitalter evolutionärer Entfaltung der sieben Superuniversen.
  7. Die Unfähigkeit jeglichen Geschöpfes zu begreifen, was mit vorexistentiellen und nach erfahrungsmäßigen Realitäten wirklich gemeint ist — mit dem, was vor den Anfängen und nach den Bestimmungen liegt.

(1163.12) 106:0.18 Das Wachstum der Realität wird durch die Umstände der aufeinander folgenden Universumszeitalter bedingt. Während des Havona-Zeitalters erfuhr das Zentraluniversum keine evolutionären Veränderungen, aber in den gegenwärtigen Epochen des Zeitalters der Superuniversen macht es gewisse fortlaufende Wandlungen durch, die durch die Koordination mit den evolutionären Superuniversen verursacht werden. Die sich jetzt entwickelnden sieben Superuniversen werden dereinst den Status der Verankerung im Licht und Leben erreichen, die Wachstumsgrenze des gegenwärtigen Universumszeitalters erreichen. Aber ohne jeden Zweifel wird das nächste Zeitalter, das Zeitalter der ersten äußeren Raumebene, die Superuniversen von den Beschränkungen der Bestimmung des gegenwärtigen Universumszeitalters befreien. Auf Erfüllung folgt immer Überfülle.

(1163.13) 106:0.19 Dies sind einige der Begrenzungen, denen wir bei unserem Versuch begegnen, ein geeintes Konzept des kosmischen Wachstums von Dingen, Bedeutungen und Werten und ihrer Synthese auf immer aufsteigenden Ebenen der Realität zu entwerfen.

(31.8) 1:7.8 Ich bin mir völlig bewusst, dass ich über keine angemessene Sprache verfüge, um dem sterblichen Verstand zu erklären, in welchem Lichte uns diese Universumsprobleme erscheinen. Aber ihr solltet euch nicht entmutigen lassen; nicht einmal den hohen Persönlichkeiten, die meiner Gruppe von Paradies-Wesen angehören, sind alle diese Dinge völlig klar. Haltet euch stets vor Augen, dass diese tiefen Wahrheiten über die Gottheit sich immer mehr klären werden in dem Maße, wie sich euer Verstand in den aufeinander folgenden Abschnitten des langen Aufstiegs der Sterblichen zum Paradies zunehmend vergeistigt.

(33.3) 2:0.3 Bei all unserem Bemühen, das menschliche Gotteskonzept zu erweitern und zu vergeistigen, werden wir durch das beschränkte Fassungsvermögen des menschlichen Verstandes außerordentlich behindert. Außerdem werden wir bei der Ausführung unseres Auftrags ernsthaft behindert durch die Begrenzungen der Sprache und die Armut des Materials, das zu Illustrations- oder Vergleichszwecken herangezogen werden kann, um göttliche Werte darzustellen und dem endlichen, sterblichen Verstand des Menschen geistige Bedeutungen nahe zu bringen. All unsere Anstrengungen, das menschliche Gotteskonzept zu erweitern, wären nahezu vergeblich, wenn der menschliche Verstand nicht von dem vom Vater geschenkten Justierer bewohnt würde und vom Geist der Wahrheit des Schöpfersohnes durchdrungen wäre. Indem ich mich also zur Erweiterung der Gottesvorstellung auf die Hilfe dieser göttlichen Geiste im Menschenherzen verlasse, mache ich mich fröhlich an die Ausführung meines Auftrags, zu versuchen, dem menschlichen Verstand ein tieferes Bild vom Wesen Gottes zu vermitteln.

(1008.2) 92:4.9 Die Urantia-Schriften. Die Schriften, zu denen auch diese gehört, sind die jüngste Darlegung von Wahrheit an die Sterblichen Urantias. Diese Schriften unterscheiden sich von allen vorhergehenden Offenbarungen, denn sie sind nicht das Werk einer einzelnen Universumspersönlichkeit, sondern eine zusammengesetzte Darstellung, an der viele Wesen gearbeitet haben. Aber keine Offenbarung kann jemals vollständig sein, es sei denn, man hat den Universalen Vater erreicht. Alle anderen himmlischen Zuwendungen sind lediglich partiell, vorübergehend und lokalen Bedingungen von Zeit und Raum praktisch angepasst. Obwohl Eingeständnisse wie dieses vielleicht der unmittelbaren Kraft und Autorität aller Offenbarungen Abbruch tun, ist doch für Urantia jetzt die Zeit gekommen, da solch eine offene Sprache ratsam erscheint, auch auf das Risiko hin, den zukünftigen Einfluss und die Autorität dieser jüngsten Wahrheitsoffenbarung an die sterblichen Rassen Urantias zu schwächen.

(420.1) 38:3.1 Zahlreiche Ordnungen geistiger Wesen wirken überall in Bereichen des Lokaluniversums, die den Sterblichen deshalb nicht bekannt gegeben werden, weil sie in keiner Beziehung zum evolutionären Plan des Aufstiegs zum Paradies stehen. In dieser Schrift wird das Wort "Engel" mit Vorsatz einzig zur Bezeichnung jener seraphischen und mit ihnen verbundenen Kinder des Universums-Muttergeistes gebraucht, die in so hohem Maße an der Abwicklung des Planes für das menschliche Fortleben beteiligt sind. Sechs andere Ordnungen verwandter Wesen dienen im Lokaluniversum, die nicht offenbarten Engel, die auf keine spezifische Weise mit den Universumsaktivitäten verbunden sind, die sich mit dem Aufstieg der evolutionären Sterblichen zum Paradies befassen. Diese sechs Gruppen engelhafter Mitarbeiter werden nie Seraphim genannt oder als dienende Geiste bezeichnet. Diese Persönlichkeiten sind völlig mit administrativen und anderen Angelegenheiten Nebadons beschäftigt, Aufgaben, die in keinem Zusammenhang mit der fortschreitenden Laufbahn des Menschen, mit seinem geistigen Aufstieg und seiner Erlangung von Vollkommenheit stehen.

(1309.1) 119:0.7 Das Lokaluniversum von Nebadon wird jetzt von einem Schöpfersohn regiert, der seinen Dienst der Selbsthingabe absolviert hat; er herrscht in gerechter und erbarmender Suprematie über all die gewaltigen Reiche seines in Entwicklung und Vervollkommnung begriffenen Universums. Michael von Nebadon ist die 611 121. Selbstausteilung des Ewigen Sohnes an die Universen von Zeit und Raum, und er begann mit der Organisation eures Lokaluniversums vor etwa vierhundert Milliarden Jahren. Michael machte sich für sein erstes Abenteuer der Selbsthingabe zu der Zeit bereit, als Urantia seine gegenwärtige Gestalt annahm, d. h. vor etwa einer Milliarde Jahren. Seine Selbsthingaben haben in einem Abstand von etwa hundertfünfzig Millionen Jahren stattgefunden, und die letzte davon ereignete sich vor ungefähr neunzehnhundert Jahren auf Urantia. Ich gehe jetzt daran, Wesen und Charakter dieser Selbsthingaben so ausführlich zu schildern, wie mein Auftrag es mir erlaubt.

Empfehlungen der Offenbarer sind in der Offenbarung enthalten.

(1110.4) 101:5.1 Offenbarung ist eine Technik, die bei der notwendigen Arbeit, die Irrtümer der Evolution aus den Wahrheiten geistiger Erwerbungen auszusortieren und auszusieben, ganze Zeitalter einzusparen erlaubt.

(33.2) 2:0.2 Man kann die Natur Gottes an einer Offenbarung höchster Ideen studieren, der göttliche Charakter kann als eine Darstellung himmlischer Ideale betrachtet werden, aber die am meisten erleuchtende und geistig erbauende aller Offenbarungen der göttlichen Natur erhält man durch das Verstehen des religiösen Lebens Jesu von Nazareth, bevor und nachdem er zum vollen Bewusstsein seiner Göttlichkeit gelangt war. Wenn man das inkarnierte Leben Michaels als Hintergrund der Offenbarung Gottes an den Menschen nimmt, können wir versuchen, in menschlichen Wortsymbolen gewisse Ideen und Ideale auszudrücken, die die göttliche Natur betreffen und vielleicht zu einer weiteren Klärung und Einigung der menschlichen Vorstellung von Natur und Charakter der Persönlichkeit des Universalen Vaters beitragen werden.

(215.1) 19:1.4 In einem so unermesslichen Universum der Universen besteht immer große Gefahr, dem Irrtum eines eingeschränkten Blickwinkels zu erliegen, dem Übel, das stets in einer bruchstückhaften Vorstellung von Realität und Göttlichkeit liegt.

(215.2) 19:1.5 Zum Beispiel: Menschlicher Sinn hätte normalerweise das Verlangen, die in diesen Offenbarungen beschriebene kosmische Philosophie in einer Weise anzugehen, die vom Einfachen und Endlichen zum Komplexen und Unendlichen, von den menschlichen Ursprüngen zu göttlichen Bestimmungen vordringen würde. Aber auf diesem Weg gelangt man nicht zu geistiger Weisheit. Ein solches Vorgehen ist der einfachste Weg zu einer bestimmten Form genetischen Wissens, aber es kann im besten Fall nur den Ursprung des Menschen enthüllen; es enthüllt wenig oder gar nichts über seine göttliche Bestimmung.

(215.3) 19:1.6 Auch beim Studium der biologischen Evolution des Menschen auf Urantia gibt es schwere Einwände gegen eine ausschließlich historische Herangehensweise an seinen heutigen Zustand und seine laufenden Probleme. Die wahre Perspektive irgendeines Problems der Realität, sei es menschlicher oder göttlicher, irdischer oder kosmischer Natur, kann nur gewonnen werden aus dem vollständigen und unvoreingenommenen Studium von drei Phasen der Universumsrealität und ihrer Verknüpfung: von Ursprung, Geschichte und Bestimmung. Ein angemessenes Verständnis dieser drei erfahrungsmäßigen Realitäten liefert die Grundlage für eine weise Beurteilung des gegenwärtigen Zustandes.

(215.4) 19:1.7 Wenn menschliches Denken es unternimmt, die philosophische Technik anzuwenden, die sich dem Höheren vom Niedrigeren her nähert, sei es in Biologie oder Theologie, steht es immer in Gefahr, vier Überlegungsfehler zu machen:

  1. Es kann ihm gänzlich missglücken, das finale und abschließende evolutionäre Ziel persönlicher Vollbringung oder kosmischer Bestimmung zu erkennen.
  2. Es kann den gröbsten philosophischen Fehler begehen, die kosmische evolutionäre (erfahrungsmäßige) Realität allzu sehr zu vereinfachen und dadurch zu einer Verzerrung der Tatsachen, zu einer Entstellung der Wahrheit und zu einer irrigen Vorstellung von den Bestimmungen zu gelangen.
  3. Die Suche nach den Ursachen ist ein sorgfältiges Lesen der Geschichte. Aber das Wissen darüber, wie ein Wesen sich entwickelt, verschafft nicht notwendigerweise auch ein intelligentes Verständnis des gegenwärtigen Status und wahren Charakters eines solchen Wesens.
  4. Die Geschichte allein ist nicht in der Lage, künftige Entwicklungen — die Bestimmung — hinlänglich zu enthüllen. Endliche Ursprünge sind hilfreich, aber einzig göttliche Ursachen offenbaren finale Wirkungen. Ewige Ziele zeigen sich nicht in zeitlichen Anfängen. Die Gegenwart kann nur im Lichte der miteinander verbundenen Vergangenheit und Zukunft richtig interpretiert werden.

(215.9) 19:1.12 Deshalb und noch aus anderen Gründen nähern wir uns dem Menschen und seinen planetarischen Problemen mittels jener Methode, die von dem unendlichen, ewigen und göttlichen Zentralen Paradies Ursprung aller persönlichen Realität und kosmischen Existenz zur Reise durch Zeit und Raum aufbricht.

(360.2) 32:2.13 Aber die Entwicklung eines Lokaluniversums ist eine lange Geschichte. Unsere vom Superuniversum handelnden Schriften führen das Thema ein, die den lokalen Schöpfungen gewidmeten Schriften dieser Abteilung setzen es fort, während die folgenden, Geschichte und Bestimmung Urantias schildernden Beiträge den Bericht abrunden werden. Aber die Bestimmung der Sterblichen einer solchen Lokalschöpfung könnt ihr nur richtig verstehen, wenn ihr euch gründlich in die Beschreibung des Lebens und der Lehren eures Schöpfersohnes vertieft, der einst in sterblicher Gestalt auf eurer eigenen evolutionären Welt das Leben eines Menschen lebte.

(1917.3) 176:3.7 Die Wahrheit ist etwas Lebendiges; der Geist der Wahrheit führt die Kinder des Lichts stets in neue Reiche geistiger Realität und göttlichen Dienstes. Die Wahrheit wird euch nicht gegeben, damit ihr sie in festen, sicheren und ehrenwerten Formen erstarren lässt. Die durch euch offenbarte Wahrheit muss in eurer persönlichen Erfahrung so gesteigert werden, dass sich allen, die eure geistigen Früchte sehen, neue Schönheit und wirkliche geistige Gewinne enthüllen und sie dahingeleitet werden, den Vater im Himmel zu lobpreisen. Nur jene treuen Diener, die auf solche Weise in der Kenntnis der Wahrheit wachsen und dabei die Fähigkeit zu einer göttlichen Würdigung geistiger Realitäten entwickeln, können je hoffen, "ganz und gar in die Freude ihres Herrn einzutreten". Was für einen traurigen Anblick bieten doch die aufeinander folgenden Generationen erklärter Anhänger Jesu, wenn sie über ihre Verwaltung der göttlichen Wahrheit sagen: "Hier, Meister, ist die Wahrheit, die du uns vor hundert oder tausend Jahren anvertraut hast. Wir haben nichts davon verloren; wir haben gewissenhaft alles aufbewahrt, was du uns gegeben hast; wir haben es nicht geduldet, dass an dem, was du uns gelehrt hast, irgendwelche Änderungen vorgenommen würden; hier ist die Wahrheit, so wie du sie uns gegeben hast." Aber eine solche Ausrede für geistige Trägheit wird den unproduktiven Verwalter der Wahrheit in Gegenwart des Meisters nicht rechtfertigen. Der Meister der Wahrheit wird von euch entsprechend der euren Händen anvertrauten Wahrheit Rechenschaft fordern.

(1918.1) 176:3.8 In der nächsten Welt wird man euch auffordern, über eure Gaben und über eure Verwalterdienste in dieser Welt Rechenschaft abzulegen. Ob ihr wenige oder viele angeborene Talente habt — ihr müsst einer gerechten und mitleidsvollen Abrechnung ins Auge sehen. Wenn Gaben nur zur Verfolgung selbstischer Zwecke gebraucht und keine Gedanken an die höhere Pflicht gegeben werden, einen größeren Ertrag an geistigen Früchten zu erzielen, wie sie im stets wachsenden Dienst an den Mitmenschen und in der Anbetung Gottes zum Ausdruck kommen, dann müssen solche egoistischen Verwalter die Folgen ihrer vorsätzlichen Wahl akzeptieren.

(1918.2) 176:3.9 Und wie sehr glich dieser pflichtvergessene Diener mit dem einen Talent allen egoistischen Sterblichen darin, dass er für seine Trägheit direkt seinen Herrn tadelte! Wie geneigt ist doch der Mensch, wenn er mit seinem selbst verursachten Versagen konfrontiert wird, dafür anderen die Schuld zu geben, und oft gerade jenen, die es am wenigsten verdienen!

(1918.3) 176:3.10 Als sie sich an diesem Abend zur Ruhe begaben, sagte Jesus: "Ihr habt reichlich erhalten; deshalb solltet ihr die Wahrheit des Himmels reichlich weiter schenken, und im Geben wird sich diese Wahrheit vervielfältigen und sie wird das Licht der rettenden Gnade immer heller leuchten lassen, während ihr sie austeilt."

(2090.3) 196:1.2 Die Zeit ist reif, um, bildlich gesprochen, Zeuge zu werden der Auferstehung des menschlichen Jesus aus seiner Totengruft der theologischen Traditionen und religiösen Dogmen von neunzehn Jahrhunderten. Jesus von Nazareth darf nicht länger der, wenn auch großartigen, Vorstellung vom glorifizierten Christus geopfert werden. Welch ein transzendenter Dienst, könnte dank dieser Offenbarung der Menschensohn dem Grabe traditioneller Theologie entrissen und der Kirche, die seinen Namen trägt, und allen anderen Religionen als der lebendige Jesus vorgestellt werden! Bestimmt wird die Gemeinschaft christlicher Gläubiger nicht zögern, ihren Glauben und ihre Lebensgewohnheiten in einer Weise neu auszurichten, die sie dazu befähigen wird, dem Meister "nachzufolgen", indem sie sein wahres Leben religiöser Hingabe an die Ausführung des väterlichen Willens und an das Aufgehen im selbstlosen Dienst an den Menschen selber vorlebt. Fürchten sich erklärte Christen vor der Entlarvung einer sich selbst genügenden und nicht geweihten Gemeinschaft gesellschaftlicher Respektabilität und egoistischer wirtschaftlicher Fehlanpassung? Befürchtet das Christentum als Institution die mögliche Gefährdung oder sogar den Sturz traditioneller kirchlicher Autorität, wenn Jesus von Galiläa wiederum im Denken und in der Seele der sterblichen Menschen als Ideal persönlichen religiösen Lebens auflebt? In der Tat wären die gesellschaftlichen Neuausrichtungen, wirtschaftlichen Umwandlungen, sittlichen Verjüngungen und religiösen Revisionen der christlichen Zivilisation durchgreifend und revolutionär, sollte Jesu lebendige Religion plötzlich die theologische Religion über Jesus verdrängen.

* In Klammern gestellte Ergänzungen wurden zu Erklärungszwecken hinzugefügt.

Bitte beachten: Fett markierte Überschriften wurden hinzugefügt, um zur besseren Gliederung der dargestellten Konzepte beizutragen.

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