Schrift 28 - Die Dienenden Geiste der Superuniversen

   
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Das Urantia Buch

Schrift 28

Dienende Geiste der Superuniversen

28:0.1 (306.1) SO wie die Supernaphim die Engelscharen des Zentraluniversums und die Sera­phim diejenigen der Lokaluniversen sind, sind die Seko­na­phim die dienenden Geiste der Superuniversen. Indessen sind diese Kinder der Reflexiven Geiste in Göttlichkeitsgrad und Potential der Suprematie den Supernaphim viel ähnli­cher als den Seraphim. Sie dienen in den Super­schöpfungen nicht allein, und zahlreich und faszinierend sind die Tätigkeiten, denen sich ihre nicht offenbarten Mitarbeiter widmen.

28:0.2 (306.2) So wie die dienenden Geiste der Superuniversen in diesen Schriften vorgestellt werden, umfassen sie die folgenden drei Ordnungen:

28:0.3 (306.3) 1. Die Sekonaphim.

28:0.4 (306.4) 2. Die Tertiaphim.

28:0.5 (306.5) 3. Die Omniaphim.

28:0.6 (306.6) Da die letztgenannten zwei Ordnungen nicht so unmittelbar mit dem aufsteigenden Plan für den Fortschritt der Sterblichen zu tun haben, werden wir sie nur rasch besprechen, bevor wir zu der eingehenderen Betrachtung der Sekonaphim übergehen. Technisch gesehen, sind weder Tertiaphim noch Omniaphim dienende Geiste der Superuniversen, obwohl beide als geistige Diener in ihren Bereichen wirken.

1. Die Tertiaphim

28:1.1 (306.7) Diese hohen Engel sind auf den Hauptwelten der Superuniversen eingeschrieben, und trotz ihres Dienstes in den Lokalschöpfungen sind sie insofern, als sie nicht den Lokal-universen entstammen, technisch Bewohner der Universumskapitalen. Die Tertiaphim sind Kinder des Unendlichen Geistes, die im Paradies in Tausendergruppen personifiziert werden. Diese himmlischen Wesen von göttlicher Originalität und nahezu supremer Vielseitigkeit sind die Gabe des Unendlichen Geistes an die Schöp­fersöhne Gottes.

28:1.2 (306.8) Wenn ein Michael-Sohn von der elterlichen Paradies-Ordnung losgebunden und für den Aufbruch zum Universumsabenteuer des Raums bereit gemacht wird, gebärt der Unendliche Geist eine Gruppe von eintausend solcher geistiger Gefährten. Und diese majestätischen Tertiaphim begleiten den Schöpfersohn, wenn er zum Abenteuer der Universumsorganisation aufbricht.

28:1.3 (306.9) Während der frühen Zeiten des Universumsbaus sind diese eintausend Tertiaphim der einzige persönliche Mitarbeiterstab eines Schöpfersohnes. Als Helfer der Söhne erwerben sie während dieser bewegten Zeitalter der Univer­sums-­Zusammenfügung und anderer astronomischer Manipulationen eine gewaltige Erfahrung. Sie dienen an der Seite des Schöpfersohnes bis zu dem Tag der Perso­nifizierung des Hellen Morgensternes, des Erstgeborenen eines Lokal­universums. Daraufhin werden ihre offiziellen Rücktrittsgesuche eingereicht und angenommen. Und mit dem Erscheinen der ersten Ordnungen des einheimischen Engellebens ziehen sie sich aus dem aktiven Dienst im Lokaluniversum zurück und werden zu Verbindungsgliedern zwischen dem Schöpfersohn, dem sie zuvor zugeteilt waren, und den Ältesten der Tage des betreffenden Super­universums.

2. Die Omniaphim

28:2.1 (307.1) Die Omniaphim werden durch den Unendlichen Geist in Verbindung mit den Sieben Supremen Vollziehern erschaffen, und sie sind die ausschließlichen Diener und Botschafter ebendieser Supremen Vollzieher. Die Omniaphim sind dem Großen Universum zugeteilt, und in Orvonton unterhält ihr Korps sein Hauptquartier im nördlichen Teil Uversas, wo sie als eine besondere Höflich­keitskolonie wohnen. Weder sind sie auf Uversa registriert, noch sind sie unserer Verwaltung angeschlossen. Ebenso wenig stehen sie in direktem Zusam­menhang mit dem aufsteigenden Plan für den Fortschritt der Sterblichen.

28:2.2 (307.2) Die Omniaphim sind völlig mit der Überwachung der Superuniversen im Interess­e der administrativen Koordinierung aus der Sicht der Sieben Supremen Vollzieher beschäftigt. Unsere Kolonie von Omniaphim auf Uversa erhält ihre Instruktionen einzig vom Supremen Vollzieher Orvontons, dessen Sitz sich auf der gleichnamigen exekutiven Sphäre Nummer sieben im äußeren Satellitenring des Paradieses befindet, und sie erstattet nur ihm Bericht.

3. Die Sekonaphim

28:3.1 (307.3) Die sekoraphischen Heerscharen entstammen den sieben Reflexiven Geisten, die dem Hauptsitz jedes Superuniversums zugeteilt sind. Es gibt eine bestimmte auf das Paradies ansprechende Technik im Zusammenhang mit der Erschaffung dieser Engel in Siebnergruppen. In jeder von diesen gibt es stets einen primären, drei sekundäre und drei tertiäre Sekonaphim; sie personifizieren sich immer genau in diesem Verhältnis. Wenn sieben solcher Sekonaphim erschaffen werden, wird einer, der primäre, dem Dienst der Ältesten der Tage zugeteilt. Die drei sekundären Engel werden drei Gruppen von dem Paradies entstammenden Verwaltern der Superregierungen beigegeben: den Göttlichen Ratgebern, den Vervollkommnern der Weisheit und den Universellen Zensoren. Die drei tertiären Engel werden den aufsteigenden trinitisierten Mitarbeitern der superuniversellen Lenker zugewiesen: den Mächtigen Botschaftern, den Mit Hoher Autorität Begabten und den Namen- und Nummernlosen.

28:3.2 (307.4) Diese Sekonaphim der Superuniversen sind die Sprosse der Reflexiven Geiste, und deshalb liegt die Reflexivität in ihrer Natur. Sie sprechen reflexiv auf die Totalität jeder Phase jedes Geschöpfes an, das seinen Ursprung im Dritten Zentralen Ursprung und in den Schöpfersöhnen des Paradieses hat, aber sie sprechen nicht direkt reflexiv auf Wesen und Wesenheiten persönlicher oder anderer Natur an, die einzig dem Ersten Zentralen Ursprung entstammen. Wir besitzen viele Beweise für die Wirklichkeit der universalen Intelligenzkreise des Unendlichen Geistes, aber selbst wenn wir über keinen anderen verfügten, wären die reflexiven Leistungen der Sekonaphim Beweis genug für die Realität der universalen Gegenwart des unendlichen Verstandes des Mit-Vollziehers.

4. Die primären Sekonaphim

28:4.1 (307.5) Die den Ältesten der Tage zugeteilten primären Sekonaphim sind lebendige Spiegel im Dienste dieser dreieinigen Lenker. Überlegt euch, was für den Betrieb eines Superuniversums die Möglichkeit bedeutet, sich sozusagen einem lebendigen Spiegel zuwenden zu können und darin ein tausend oder hunderttausend Lichtjahre entferntes anderes Wesen zu erblicken und daraus dessen klare Antworten zu hören, und all dies augenblicklich und unfehlbar tun zu können! Aufzeichnungen sind zur Führung eines Universums unerlässlich, Fernmeldungen sind dienlich, das Wirken der Einsamen und anderer Botschafter ist sehr hilfreich, aber die Ältesten der Tage können von ihrem mittleren Standort zwischen den bewohnten Welten und dem Paradies – zwischen Mensch und Gott – augenblicklich in beide Richtungen schauen, in beide Richtungen hören und in beiden Richtungen wissen.

28:4.2 (308.1) Diese Möglichkeit – sozusagen alle Dinge zu hören und zu sehen – kann in den Superuniversen nur von den Ältesten der Tage und nur auf ihren jeweiligen Hauptwelten vollkommen verwirklicht werden. Sogar dort noch stößt man auf Grenzen: Von Uversa aus beschränkt sich diese Art der Kommunikation auf die Welten und Universen von Orvonton, und dieselbe reflexive Technik, obwohl zwischen den Superuniversen unwirksam, hält jedes von diesen in enger Berührung mit dem Zentraluniversum und dem Paradies. Obwohl individuell getrennt, widerspiegeln die sieben Superregierungen somit vollständig die über ihnen liegende Autorität und sind über die Bedürfnisse der Reiche unter ihnen vollkommen auf dem Laufenden und fähig, verständnisvoll auf sie einzugehen.

28:4.3 (308.2) Von Natur aus neigen die primären Sekonaphim zu sieben Arten von Dienst, und es ist mit Fug zu erwarten, dass die erste Serie dieser Ordnung die natürliche Veranlagung habe, den Ältesten der Tage die Gedanken des Geistes zu interpretieren:

28:4.4 (308.3) 1. Die Stimme des Mit-Vollziehers. In jedem Superuniversum zeigen der erste primäre Sekonaph und jeder siebente danach erschaffene dieser Ordnung ein hohes Maß an Eignung, die Gedanken des Unendlichen Geistes zu verstehen und den Ältesten der Tage und ihren Mitarbeitern in den Superregierungen zu interpretieren. Dem kommt auf den Hauptwelten der Superuniversen ein hoher Wert zu, denn der Sitz einer Superregierung verfügt nicht gleich den Lokalschöpfungen mit ihren Göttlichen Ministerinnen über eine spezialisierte Personifizierung des Unendlichen Geistes. Deshalb kommen die sekoraphischen Stimmen auf einer solchen Hauptsphäre persönlichen Repräsentanten des Dritten Zentralen Ursprungs sehr nahe. Es ist wahr, dass es hier auch die sieben Reflexiven Geiste gibt, aber diese Mütter der sekoraphischen Heerscharen reflektieren getreu und automatisch weniger den Mit-Vollzieher als die Sieben Hauptgeiste.

28:4.5 (308.4) 2. Die Stimme der Sieben Hauptgeiste. Der zweite primäre Sekonaph und jeder siebente danach erschaffene neigen dazu, die kollektiven Naturen und Reaktionen der Sieben Hauptgeiste zu verkörpern. Obwohl jeder Hauptgeist auf der Hauptwelt eines Superuniversums bereits durch einen der hier wirkenden sieben Reflexiven Geiste vertreten wird, ist diese Repräsentation individuell, nicht kollektiv. Kollektiv sind die Hauptgeiste nur auf reflexive Weise gegenwärtig; deshalb begrüßen sie die Dienste dieser hochpersönlichen, der zweiten Serie der primären Sekonaphim angehörenden Engel, die sie bei den Ältesten der Tage so kompetent vertreten.

28:4.6 (308.5) 3. Die Stimme der Schöpfersöhne. Der Unendliche Geist muss irgendwie an der Schaffung oder Ausbildung der Paradies-Söhne der Michael-Ordnung beteiligt gewesen sein, da der dritte primäre Sekonaph und jeder siebente danach in Serie erschaffene die bemerkenswerte Gabe besitzen, das Denken dieser Schöp­fersöhne widerzuspiegeln. Wenn die Ältesten der Tage die Haltung Michaels von Nebadon in einer zur Debatte stehenden Angelegenheit kennen – wirklich kennen – möchten, brauchen sie ihn nicht über die Linien des Raums anzurufen; sie brauchen nur nach dem Oberhaupt der Stimmen Nebadons zu senden, das auf Verlangen den Registrier-Sekonaphen Michaels vor sie treten lässt; und gerade dann und dort werden die Ältesten der Tage die Stimme des Meistersohnes von Nebadon vernehmen.

28:4.7 (309.1) Keine andere Sohnesordnung ist auf diese Weise „reflektierbar“, und keine andere Engelsordnung kann auf diese Weise funktionieren. Wir verstehen nicht recht, wie das genau vollbracht wird, und ich bezweifle sehr stark, dass selbst die Schöpfersöhne es ganz verstehen. Aber wir wissen mit Sicherheit, dass es funktioniert, und wir wissen auch, dass es unfehlbar zufriedenstellend funktioniert, denn in der ganzen Geschichte Uversas haben sich die sekoraphischen Stimmen in ihren Darstellungen nie geirrt.

28:4.8 (309.2) Ihr beginnt hier etwas von der Art und Weise zu sehen, in der die Göttlichkeit den Raum der Zeit umfasst und die Zeit des Raums beherrscht. Ihr erhaltet hier einen eurer ersten flüchtigen Einblicke in die Technik des Ewigkeitszyklus, einstweilen divergierend, um den Kindern der Zeit bei ihren Aufgaben beizustehen, der schwierigen Behinderungen des Raums Herr zu werden. Und diese Phänomene kommen zu der bestehenden Universumstechnik der Reflexiven Geiste noch hinzu.

28:4.9 (309.3) Obwohl die Ältesten der Tage offensichtlich die persönliche Gegenwart der Hauptgeiste über ihnen und der Schöpfersöhne unter ihnen entbehren müssen, stehen ihnen Lebewesen zur Verfügung, die auf die kosmischen Mechanismen reflexiver Vollkommenheit und ultimer Genauigkeit eingestimmt sind, wodurch sie sich der reflexiven Gegenwart all jener hohen Wesen erfreuen können, deren persönliche Gegenwart ihnen verwehrt ist. Dank diesen und anderen euch unbekannten Mitteln ist Gott auf den Hauptwelten der Superuniversen potentiell anwesend.

28:4.10 (309.4) Indem die Ältesten der Tage die blitzartig eintreffenden Stimmen des Geistes aus der Höhe und der Michaele aus der Tiefe in Gleichung setzen, können sie daraus auf vollkommene Weise auf des Vaters Willen schließen. Ein derartiges Ausrechnen des väterlichen Willens erlaubt ihnen, in allem, was die administrativen Angelegenheiten der Lokaluniversen betrifft, zu unfehlbarer Sicherheit zu gelangen. Aber um den Willen eines der Götter aus der Kenntnis desjenigen der beiden anderen abzuleiten, müssen die Ältesten der Tage gemeinsam handeln; zwei würden nicht ausreichen, um die Antwort zu finden. Und aus diesem Grunde – selbst wenn es keine anderen gäbe – werden die Superuniversen immer von drei und nicht von einem oder zwei Ältesten der Tage geleitet.

28:4.11 (309.5) 4. Die Stimme der Engelscharen. Der vierte primäre Sekonaph und jeder siebente folgende erweisen sich als Engel, die besonders auf die Gefühle aller Engelsordnungen, einschließlich der Supernaphim über und der Seraphim unter ihnen, ansprechen. Dadurch wird die Haltung jedes befehlenden oder überwachenden Engels an jeder beliebigen Ratssitzung der Ältesten der Tage augenblicklich zur Urteilsbildung einsehbar. Es verstreicht auf eurer Welt kein Tag, an dem der Chef der Seraphim Urantias sich nicht des Phänomens reflexiver Übertragung bewusst würde, nicht spürte, aus Uversa zu irgendeinem Zweck ausgeforscht zu werden; aber obwohl ein Einsamer Botschafter ihn vorgewarnt hat, bleibt er in völliger Unwissenheit darüber, wonach man sucht und wie man es sich verschafft. Die dienenden Geiste der Zeit liefern beständig diese Art unbewussten und deshalb mit Sicherheit unvoreingenommenen Zeugnisses im Zusammenhang mit der endlosen Reihe von Angelegenheiten, die die Aufmerksamkeit der Ältesten der Tage und ihrer Mitarbeiter erregen und ihren Rat erfordern.

28:4.12 (309.6) 5. Empfänger der Fernmeldungen. Es gibt eine besondere Klasse von Fernmeldungen, die nur von diesen primären Sekonaphim empfangen werden. Zwar sind sie nicht die regulären Fernmelder Uversas, aber sie arbeiten in Verbindung mit den Engeln der reflexiven Stimmen, um die reflexive Schau der Ältesten der Tage mit bestimmten aktuellen Botschaften zu synchronisieren, die über die bestehenden Kreise universeller Kommunikation eintreffen. Die Empfänger der Fernmeldungen sind die fünften der Serie; sie bestehen aus dem fünften und jedem siebenten danach erschaffenen primären Sekonaphen.

28:4.13 (310.1) 6. Tranportpersönlichkeiten. Dies sind die Sekonaphim, die die Pilger der Zeit von den Hauptwelten der Superuniversen auf den äußeren Kreis Havonas befördern. Sie sind das Transportkorps der Superuniversen; sie operieren nach innen paradieswärts und nach außen zu den Welten ihrer jeweiligen Sektoren. Dieses Korps besteht aus dem sechsten primären Sekonaphen und jedem siebenten danach erschaffenen.

28:4.14 (310.2) 7. Das Reservekorps. Eine sehr große Gruppe von primären Sekonaphim, bestehend aus den Siebenten der Septette, wird in Reserve gehalten für nicht näher umschriebene Aufgaben und Noteinsätze auf den Welten. Da sie nicht hochspezialisiert sind, können sie recht gut in jeder Eigenschaft ihrer verschiedenen Mitarbeiter wirken, aber derartige spezialisierte Aufgaben übernehmen sie nur in Notsituationen. Ihre gewöhnliche Beschäftigung ist die Ausübung jener allgemeinen Pflichten eines Superuniversums, die nicht in den Aufgabenbereich der mit besonderen Missionen betrauten Engel fallen.

5. Die sekundären Sekonaphim

28:5.1 (310.3) Die Sekonaphim der sekundären Ordnung sind nicht weniger reflexiv als ihre primären Gefährten. Im Falle der Sekonaphim bedeutet die Einteilung in primäre, sekundäre und tertiäre keinen Unterschied in Status oder Funktion; sie ist nur ein Hinweis auf Handlungsweisen. Alle drei Gruppen zeigen bei ihren Aktivitäten identische Eigenschaften.

28:5.2 (310.4) Die sieben reflexiven Typen sekundärer Sekonaphim sind den Diensten der koordinierten Mitarbeiter trinitären Ursprungs der Ältesten der Tage folgendermaßen zugeteilt:

28:5.3 (310.5) Den Vervollkommnern der Weisheit – die Stimmen der Weisheit, die Seelen der Philosophie und die Einiger der Seelen.

28:5.4 (310.6) Den Göttlichen Ratgebern – die Herzen des Rates, die Freuden der Existenz und die Befriedigungen im Dienst.

28:5.5 (310.7) Den Universellen Zensoren – die Wahrnehmer der Geiste.

28:5.6 (310.8) Gleich der primären Ordnung wird auch diese Gruppe serienmäßig erschaffen; mit anderen Worten war der Erstgeborene eine Stimme der Weisheit und der siebente danach ebenfalls, und dasselbe gilt für die anderen sechs Typen dieser reflexiven Engel.

28:5.7 (310.9) 1. Die Stimme der Weisheit. Einige dieser Sekonaphim befinden sich in dauernder Verbindung mit den lebendigen Bibliotheken des Paradieses, den primären Supernaphim zugehörenden Hütern des Wissens. Im spezialisierten reflexiven Dienst sind die Stimmen der Weisheit lebendige, mit den letzten Entwicklungen vertraute, übervolle und gänzlich vertrauenswürdige Konzentrationen und Fokussierungen der koordinierten Weisheit des Universums der Universen. Diese wunderbaren Wesen widerspiegeln das nahezu unendliche Informationsvolumen, das auf den Hauptkreisen der Superuniversen zirkuliert, so selektiv und sensibel, dass sie in der Lage sind, daraus die Essenz der Weisheit abzusondern und zu em­pfangen und diese Juwelen der Gedankenarbeit unfehlbar an ihre Vorgesetzten, die Vervollkommner der Weisheit, weiterzuleiten. Und sie funktionieren so, dass die Vervollkommner der Weisheit nicht nur den tatsächlichen, originalen Ausdruck dieser Weisheit hören, sondern auf reflexivem Wege auch die Wesen hohen oder niederen Ursprungs selber sehen, die sie ausgesprochen haben.

28:5.8 (310.10) Es steht geschrieben: „Wenn es jemandem an Weisheit gebricht, so soll er fragen.“ Wenn es auf Uversa nötig wird, in den verwirrenden Situationen der komplexen Angelegenheiten der Superuniversumsregierung zu Entscheidungen der Weisheit zu gelangen, wenn sowohl die Weisheit der Vollkommenheit als auch jene der Machbarkeit gefragt sind, bieten die Vervollkommner der Weisheit eine Batterie von Stimmen der Weisheit auf. Mit der ihrer Ordnung eigenen Gewandtheit harmonisieren und lenken die Vervollkommner der Weisheit diese lebendigen Empfänger der gedachten und zirkulierenden Weisheit des Universums der Universen derart, dass aus den sekoraphischen Stimmen augenblicklich ein Strom göttlicher Weisheit aus dem Universum in der Höhe und eine Flut praktisch anwendbarer Weisheit der höheren Denker aus den Universen der Tiefe hervorbricht.

28:5.9 (311.1) Wenn bezüglich der Harmonisierung dieser beiden Weisheitsversionen Verwirrung eintritt, werden sofort die Göttlichen Ratgeber angerufen, die sich unverzüglich für die angemessene Kombination der Vorgehensweisen entscheiden. Wenn irgendein Zweifel hinsichtlich der Glaubwürdigkeit dessen besteht, was aus Welten, in denen eine Rebellion wütet, hereinkommt, wendet man sich an die Zensoren, die mit Hilfe ihrer Wahrnehmer der Geiste allsogleich in der Lage sind zu entscheiden, „welche Art Geist“ die Auskunftsperson bewegte. So sind die Weisheit der Zeitalter und der Intellekt des Augenblicks für die Ältesten der Tage stets verfügbar, sie liegen wie ein offenes Buch vor ihrem gütigen Blick.

28:5.10 (311.2) Ihr könnt schwach erahnen, was all das für diejenigen bedeutet, die die Verantwortung für die Leitung der Superuniversumsregierungen tragen. Die Immensität und das Umfassende dieser Vorgänge liegen völlig jenseits des endlichen Fassungsvermögens. Wenn ihr dereinst, wie ich es wiederholt getan habe, in den besonderen Empfangshallen des Tempels der Weisheit auf Uversa steht und seht, wie all das wirklich vor sich geht, werdet ihr euch zur Anbetung getrieben fühlen angesichts solcher Vollkommenheit in der Komplexität und angesichts der Sicherheit des Funktionierens der interplanetarischen Kommunikationen der Universen. Ihr werdet der göttlichen Weisheit und Güte der Götter, die ihre Pläne mit einer so fabelhaften Technik ausführen, alle Ehre erweisen. Und all diese Dinge tragen sich tatsächlich genau so zu, wie ich sie beschrieben habe.

28:5.11 (311.3) 2. Die Seele der Philosophie. Diese wunderbaren Lehrer sind ebenfalls den Vervollkommnern der Weisheit angeschlossen und bleiben stets, sofern sie nicht andere Weisungen ausführen, in synchroner Ausrichtung auf die Meister der Philosophie im Paradies. Stellt euch vor, sozusagen vor einen riesigen lebendigen Spiegel zu treten, aber darin statt des Ebenbildes eures endlichen und materiellen Selbst eine Widerspiegelung der Weisheit der Göttlichkeit und der Philosophie des Paradieses zu erblicken. Und wenn es gewünscht wird, diese Philosophie der Vollkommenheit zu „inkarnieren“, sie derart zu verdünnen, dass sie von den tiefstehenden Völkern der niedrigeren Welten praktisch angewendet und assimiliert werden kann, brauchen diese lebendigen Spiegel ihre Gesichter nur nach unten zu wenden, um die Normen und Bedürfnisse einer anderen Welt oder eines anderen Universums widerzuspiegeln.

28:5.12 (311.4) Durch diese Techniken passen die Vervollkommner der Weisheit Ent­scheidungen und Empfehlungen den wirklichen Bedürfnissen und dem tatsächlichen Status der betroffenen Völker und Welten an, und dabei handeln sie immer in Abstimmung mit den Göttlichen Ratgebern und Universellen Zensoren. Aber die sublime Fülle dieser Vorgänge übersteigt sogar mein eigenes Fassungs­vermögen.

28:5.13 (311.5) 3. Der Einiger der Seelen. Diese Reflektoren der Ideale und des Rangs ethischer Beziehungen vervollständigen den dreifachen Mitarbeiterstab der Vervollkommner der Weisheit. Von allen Problemen des Universums, welche die Anwendung vollendeter, auf Erfahrung und Anpassungsfähigkeit beruhender Weisheit erfordern, sind keine wichtiger als jene, welche aus den Beziehungen und Zusammenschlüssen intelligenter Wesen erwachsen. Ob es sich um menschliche Beziehungen in Handel und Gewerbe, Freundschaft und Ehe oder um Verbindungen in den Engelscharen handelt, es entstehen kontinuierlich unbedeutende Reibereien, kleinere Missverständnisse, die zu alltäglich sind, um Schlichtern unterbreitet zu werden, aber doch irritierend und störend genug, um das glatte Arbeiten des Universums zu beeinträchtigen, wenn ihnen gestattet wird, anzuwachsen und anzudauern. Deshalb stellen die Vervollkommner der Weisheit einem ganzen Superuniversum die weise Erfahrung ihrer Ordnung als „Öl der Aussöhnung“ zur Verfügung. Bei all dieser Arbeit werden diese Weisen der Superuniversen gewandt von ihren reflexiven Mitarbeitern, den Einigern der Seelen, sekundiert, die laufend Informationen über den Zustand des Universums liefern und gleichzeitig das Paradies-Ideal des besten Ausgleichs in diesen verwirrenden Angelegenheiten darbieten. Wenn sie nicht anderswo spezifisch eingesetzt werden, bleiben diese Sekonaphim in reflexiver Verbindung mit den Interpreten der Ethik im Paradies.

28:5.14 (312.1) Sie sind die Engel, die in ganz Orvonton die Gemeinschaftsarbeit fördern und ermutigen. Eine der wichtigsten Aufgaben, die ihr auf eurem irdischen Lebensweg lernen müsst, ist Teamarbeit. Die Sphären der Vollkommenheit sind von Wesen bevölkert, die Meister in der Kunst der Zusammenarbeit mit anderen Wesen geworden sind. Es gibt im Universum nur wenige Aufgaben für einsame Diener. Je höher ihr steigt, umso einsamer fühlt ihr euch, wenn ihr die Gesellschaft eurer Gefährten vorübergehend missen müsst.

28:5.15 (312.2) 4. Das Herz des Rates. Dies ist die erste Gruppe reflexiver Genien, die der Leitung der Göttlichen Ratgeber unterstehen. Die Sekonaphim dieses Typs sind im Besitz der Tatsachen des Raums, und sie sprechen selektiv auf Daten dieser Art in den Kreisläufen der Zeit an. Insbesondere reflektieren sie die superaphischen Intelligenzkoordinatoren, aber sie reflektieren selektiv ebenfalls den Rat aller Wesen, ob hohen oder niederen Ranges. Wann immer die Göttlichen Ratgeber um wichtigen Rat oder wichtige Entscheidungen angegangen werden, bieten sie unverzüglich ein Ensemble von Herzen des Rates auf, und alsbald verkünden sie eine Entscheidung, die tatsächlich die koordinierte Weisheit und den koordinierten Rat der kompetentesten Intelligenzen des ganzen Superuniversums einschließt, während all das im Lichte des Rates der hohen Intelligenzen Havonas und sogar des Paradieses zensiert und überprüft worden ist.

28:5.16 (312.3) 5. Die Freude der Existenz. Von Natur aus sind diese Wesen auf die superaphischen Harmonieüberwacher in der Höhe und auf die Seraphim in der Tiefe reflexiv eingestimmt, aber es fällt schwer zu erklären, was die Angehörigen dieser interessanten Gruppe wirklich tun. Ihre hauptsächlichen Aktivitäten zielen darauf ab, bei den verschiedenen Ordnungen der Engel­scharen und niedrigeren Willensgeschöpfe Reaktionen der Freude zu fördern. Die Göttlichen Ratgeber, denen sie zugeteilt sind, benutzen sie selten zur eigentlichen Freudefindung. In allgemeinerer Weise und in Zusammenarbeit mit den Leitern der Rückschau wirken sie als Sammelpunkte der Freude, indem sie versuchen, auf den Welten die Freudereaktionen zu heben und den Sinn für Humor zu verbessern, unter Sterblichen und Engeln eine Art Überhumor zu entwickeln. Sie bemühen sich zu beweisen, dass die Freude in der Natur der mit freiem Willen begabten Existenz liegt, und zwar unabhängig von äußeren Einflüssen; und sie haben damit recht, obwohl sie beim Versuch, diese Wahrheit den Gemütern der primitiven Menschen einzupflanzen, auf große Schwierigkeiten stoßen. Die höheren Geistpersönlichkeiten und die Engel sprechen rascher auf diese erzieherischen Anstrengungen an.

28:5.17 (312.4) 6. Die Befriedigung im Dienst. Diese Engel widerspiegeln in hohem Maße die Ansichten der Unterweiser im Verhalten des Paradieses, und sie funktionieren sehr ähnlich wie die Freuden der Existenz, indem sie alles daran setzen, den Sinn für den Wert des Dienstes zu fördern und die daraus erwachsende Befriedigung zu verstärken. Sie haben viel getan, um jene hinausgeschobenen Belohnungen, die im selbstlosen Dienen, im Dienen für die Ausbreitung des Reichs der Wahrheit liegen, in hellem Lichte erstrahlen zu lassen.

28:5.18 (312.5) Die Göttlichen Ratgeber, mit denen diese Ordnung verbunden ist, gebrauchen sie, um die Gewinne, die geistiges Dienen abwirft, auf reflexivem Wege von einer Welt zur anderen zu übertragen. Und indem diese Sekonaphim die Leistungen der Besten heranziehen, um die Mittelmäßigen zu inspirieren und zu ermutigen, tragen sie in gewaltigem Maße zur Qualität hingebungsvollen Dienstes in den Superuniversen bei. Sie machen sich den Geist brüderlichen Wetteiferns auf wirksame Weise zunutze, indem sie jede Welt darüber unterrichten, was die anderen Welten, und insbesondere die besten, tun. Erfrischendes und heilsames Rivalisieren wird sogar unter den seraphischen Heerscharen ermutigt.

28:5.19 (313.1) 7. Der Wahrnehmer der Geiste. Eine besondere Verbindung existiert zwischen den Ratgebern und Beiständen des zweiten Kreises Havonas und diesen reflexiven Engeln. Sie sind die alleinigen Sekonaphim, die den Universellen Zensoren beigegeben sind, aber wohl von all ihren Gefährten diejenigen, die am einzigartigsten spezialisiert sind. Gleichgültig, aus welcher Quelle oder aus welchem Informationskanal etwas stammt, gleichgültig, wie dürftig die verfügbaren Beweise sind, wenn etwas dem reflexiven prüfenden Blick der Wahrnehmer ausgesetzt wird, werden diese uns augenblicklich Auskunft geben über die realen Beweggründe, den wirklichen Vorsatz und die wahre Natur, die der Angelegenheit zugrunde liegen. Ich staune über das wunderbare Arbeiten dieser Engel, die den wahren sittlichen und geistigen Charakter jedes Einzelwesens, auf das sie ihre Aufmerksamkeit konzentrieren, so unfehlbar widerspiegeln.

28:5.20 (313.2) Die Wahrnehmer der Geiste leisten diese kniffligen Dienste kraft ihrer angeborenen „geistigen Schau“, wenn ich diesen Ausdruck gebrauchen darf, um menschlichem Verständnis den Gedanken zu vermitteln, dass diese reflexiven Engel dabei intuitiv, aus angeborenem Vermögen und unfehlbar funktionieren. Wenn die Universellen Zensoren solche Porträts betrachten, sehen sie sich der nackten Seele des widergespiegelten Wesens gegenüber; und gerade diese Sicherheit und Vollendung der Porträtierung erklären teilweise, weshalb die Zensoren ihres Amtes immer als so gerechte, objektive Richter walten können. Die Wahrnehmer begleiten die Zensoren stets auf all ihren Missionen außerhalb Uversas, und sie sind draußen in den Universen ebenso leistungsfähig wie in ihrem Hauptquartier auf Uversa.

28:5.21 (313.3) Ich versichere euch, dass all diese Vorgänge der geistigen Welt real sind, dass sie nach festen Spielregeln und in Harmonie mit den unveränderlichen Gesetzen der universellen Domänen ablaufen. Durchaus jedes neu erschaffene Wesen wird, s­obald es den Lebensatem empfangen hat, allsogleich auf reflexivem Wege nach oben gemeldet; ein lebendiges Porträt der Natur und des Potentials des Geschöpfs geht blitzartig an die Hauptwelt des Superuniversums ab. Auf diese Weise werden die Zensoren durch die Wahrnehmer vollständig darüber unterrichtet, „was für eine Art Geist“ genau auf den Welten des Raums geboren wurde.

28:5.22 (313.4) Mit den sterblichen Menschen verhält es sich so: Der Muttergeist auf Salvington kennt euch durch und durch, denn der Heilige Geist auf eurer Welt „erforscht alle Dinge“, und was immer der göttliche Geist über euch weiß, ist unmittelbar abrufbar, wann immer die sekoraphischen Wahrnehmer sich reflexiv mit dem Geist bezüglich dessen verbinden, was dieser Geist von euch weiß. Es muss indes erwähnt werden, dass Wissen und Pläne der Vaterfragmente nicht reflektierbar sind. Die Wahrnehmer können die Anwesenheit der Justierer reflektieren und tun es auch (und die Zensoren nennen sie göttlich), aber sie können den Gedankeninhalt der Unergründlichen Mentoren nicht entschlüsseln.

6. Die tertiären Sekonaphim

28:6.1 (313.5) Gleich ihren Gefährten werden auch diese Engel in Serien und sieben reflexiven Typen erschaffen, aber diese Typen sind den getrennten Diensten der superuniversellen Verwalter nicht individuell zugeteilt. Alle tertiären Sekonaphim sind kollektiv den Trinitisierten Söhnen der Vollbringung zugeteilt, und diese aufsteigenden Söhne setzen sie auswechselbar ein; das heißt, dass die Mächtigen Botschafter sowie ihre Beigeordneten, die Mit Hoher Autorität Begabten und die Namen- und Nummernlosen, jeden der tertiären Typen gebrauchen können. Dies sind die sieben Typen tertiärer Sekonaphe:

28:6.2 (314.1) 1. Die Bedeutung des Ursprungs. Den aufsteigenden Trinitisierten Söhnen einer Superuniversumsregierung obliegt die Verantwortung, sich mit allen Problemen auseinanderzusetzen, die sich aus dem Ursprung irgendeines Einzelwesens, einer Rasse oder Welt ergeben; und der Frage nach dem Ursprung kommt bei all unseren Plänen für den kosmischen Fortschritt der lebendigen Geschöpfe des Reichs ausschlaggebende Bedeutung zu. Alle Beziehungen und die Anwendung der Ethik gehen aus den fundamentalen Tatsachen des Ursprungs hervor. Der Ursprung ist die Basis des Verhaltens der Götter in ihren Beziehungen zu den Geschöpfen. Immer nimmt der Mit-Vollzieher „zur Kenntnis, unter welchen Umständen der Mensch geboren wurde“.

28:6.3 (314.2) Bei den höheren niedersteigenden Wesen ist der Ursprung eine einfach zu ermittelnde Tatsache; aber bei den aufsteigenden Wesen einschließlich der niederen Engelsordnungen sind Natur und Umstände des Ursprungs, obwohl bei fast jeder Wende der Universumsangelegenheiten von gleich lebenswichtiger Bedeutung, nicht immer so klar. Man kann deshalb ermessen, was es für uns bedeutet, eine Serie reflexiver Sekonaphim zur Verfügung zu haben, die augenblicklich alles Gewünschte über die Entstehung irgendeines Wesens im Zentraluniversum oder im ganzen großen Gebiet eines Superuniversums anschaulich machen können.

28:6.4 (314.3) Die Bedeutungen des Ursprungs sind die lebendigen, stets verfügbaren Nachschlagewerke, die die Genealogien der gewaltigen Scharen von Wesen – Menschen, Engeln und anderen – enthalten, welche die sieben Superuniversen bewohnen. Sie sind immer bereit, ihren Vorgesetzten eine aktuelle, mehr als vollständige und zuverlässige Beurteilung der Ahnenfaktoren und des derzeitigen wahren Status irgendeines Einzelwesens irgendeiner Welt des jeweiligen Superuniversums zu liefern; und ihre Berechnungen aufgrund der in ihrem Besitze befindlichen Fakten sind immer auf dem allerneuesten Stand.

28:6.5 (314.4) 2. Das Gedächtnis der Barmherzigkeit. Das sind die wirklichen, vollständigen und ausführlichen, lebendigen Aufzeichnungen der Barmherzigkeit, welche Einzelnen und Rassen durch die zarten Zuwendungen der Organe des Unend­lichen Geistes bei deren Sendung gespendet wurde, die Gerechtigkeit der Recht­­schaffenheit dem Status der Welten anzupassen, so wie dieser aus den Darstellungen der Bedeutungen des Ursprungs hervorging. Das Gedächtnis der Barmherzigkeit enthüllt die sittliche Verschuldung der Kinder der Barmherzigkeit – ihre geistigen Passivposten –, die ihren Aktivposten des von den Söhnen Gottes angelegten rettenden Vorrats entgegengehalten werden muss. Indem die Gottessöhne die vorausexistierende Barmherzigkeit des Vaters offenbaren, gewähren sie den notwendigen Kredit zum Fortleben aller. Und danach wird gemäß den Befunden der Bedeutungen des Ursprungs für das Fortleben jedes einzelnen vernunftbegabten Geschöpfes ein Barmherzigkeitskredit gewährt, ein Kredit von verschwenderischen Ausmaßen und hinreichender Gnade, um das Fortleben jeder Seele sicherzustellen, die wirklich den Wunsch nach dem göttlichen Bürgerrecht verspürt.

28:6.6 (314.5) Ein Gedächtnis der Barmherzigkeit ist eine lebendige Saldenbilanz, ein laufender Auszug eures Kontos bei den übernatürlichen Gewalten der Reiche. Diese Gedächtnisse sind die lebendigen Aufzeichnungen der gespendeten Barmherzigkeit, die beim Zeugenaufruf an den Gerichtshöfen Uversas verlesen werden, wenn es zum Urteil über das Recht jedes Einzelnen auf nie endendes Leben kommt, wenn „die Throne errichtet werden und die Ältesten der Tage Platz nehmen. Die Meldungen Uversas gehen aus ihrer Gegenwart in die Ferne ab; Tausende und Abertausende dienen ihnen zu, und zehntausendmal zehntausend stehen vor ihnen. Das Gericht kann beginnen, und die Bücher sind geöffnet.“ Und die Bücher, die bei einer so denkwürdigen Gelegenheit geöffnet werden, sind die lebendigen Berichte der tertiären Sekonaphim der Superuniversen. Die förmlichen Berichte liegen bei den Akten, um auf Verlangen das Zeugnis der Gedächtnisse der Barmherzigkeit zu erhärten.

28:6.7 (314.6) Das Gedächtnis der Barmherzigkeit muss nachweisen, dass der von den Got­tes­söhnen gewährte rettende Kredit im liebevollen Dienst der geduldigen Persön­lichkeiten des Dritten Zentralen Ursprungs vollständig und getreulich ausbezahlt worden ist. Aber wenn die Barmherzigkeit erschöpft ist, wenn ihr „Gedächtnis“ bezeugt, dass keine mehr vorhanden ist, dann geht die Gerechtigkeit vor und die Rechtschaffenheit dekretiert. Denn Barmherzigkeit ist nicht da, um denen aufgedrängt zu werden, die sie verachten; Barmherzigkeit ist nicht ein Geschenk, das von den hartnäckigen Rebellen der Zeit mit Füßen getreten werden darf. Aber obwohl Barmherzigkeit kostbar ist und als etwas Teures verschenkt wird, sind die individuellen Guthaben, die ihr beziehen könnt, weit größer als eure Fähigkeit, den Vorrat zu erschöpfen, wenn ihr aufrichtig in euren Absichten und ehrlichen Herzens seid.

28:6.8 (315.1) Die reflexiven Gedächtnisse der Barmherzigkeit beteiligen sich zusammen mit ihren tertiären Mitarbeitern an vielen superuniversellen Diensten einschließlich der Unterweisung der aufsteigenden Geschöpfe. Unter vielem anderem lehren die Bedeutungen des Ursprungs die Aufsteiger, wie die geistige Ethik anzuwenden ist, und im Anschluss an diese Schulung lehren die Gedächtnisse der Barmherzigkeit sie, wie man wahrhaft erbarmungsvoll wird. Obwohl die geistigen Methoden der Ausübung von Barmherzigkeit eure Vorstellungskraft übersteigen, solltet ihr jetzt schon verstehen, dass Barmherzigkeit eine wachsende Eigenschaft ist. Ihr solltet euch bewusst werden, dass man reich belohnt wird an persönlicher Genugtuung, wenn man zunächst gerecht, dann fair, dann geduldig und dann freundlich wird. Und wenn ihr es wählt und es euer Herzenswunsch ist, könnt ihr auf diesem Fundament den nächsten Schritt tun und wirklich Barmherzigkeit üben; aber ihr könnt nicht einfach Barmherzigkeit an sich zeigen. Es mag sich dann um Bevormundung, Herablassung oder Wohltätigkeit – oder gar Mitleid – handeln, aber nicht um Barmherzigkeit. Wahre Barmherzigkeit stellt sich erst ein als wunderbare Krönung der ihr vorangehenden Helfer des Gruppenverständnisses wie gegenseitige Wertschätzung, brüderlicher Umgang, geistige Verbindung und göttliche Harmonie.

28:6.9 (315.2) 3. Die Wichtigkeit der Zeit. Die Zeit ist die an alle Willensgeschöpfe ausgeteilte universale Gabe; sie ist das allen intelligenten Wesen anvertraute „eine Talent“. Ihr alle habt Zeit, um euer Fortleben sicherzustellen; die Zeit ist nur dann auf verhängnisvolle Weise vergeudet, wenn sie nachlässig vertan wird, wenn ihr es versäumt, sie so zu nutzen, dass ihr des Fortlebens eurer Seele sicher sein könnt. Das Unvermögen, seine Zeit bis zum Allerletzten auszunutzen, hat keine tödlichen Sanktionen zur Folge; es hält einfach den Pilger der Zeit auf seiner aufsteigenden Reise zurück. Ist das Fortleben einmal gewonnen, können alle anderen Verluste wieder wettgemacht werden.

28:6.10 (315.3) Bei der Besetzung von Vertrauensposten ist der Rat der Wichtigkeiten der Zeit von unschätzbarem Wert. Die Zeit ist diesseits Havonas und des Paradieses in allem ein lebenswichtiger Faktor. Beim letzten Gericht vor den Ältesten der Tage ist die Zeit ein Element der Beweisführung. Die Wichtigkeiten der Zeit müssen mit ihrem Zeugnis immer den Beweis erbringen, dass jeder Angeklagte ausgiebig Zeit gehabt hat, Entscheidungen zu fällen, zu einer Wahl zu gelangen.

28:6.11 (315.4) Diese Zeitabwäger sind auch das Geheimnis der Prophetie; sie geben das Element Zeit an, das zur Erfüllung irgendeines Unternehmens erforderlich ist, und ihre Auskünfte sind ebenso zuverlässig wie diejenigen der Frandalanke und Chronoldeke, die anderen Lebensordnungen angehören. Die Götter sehen voraus, und deshalb wissen sie voraus; aber die aufsteigenden Autoritäten der Universen der Zeit müssen die Wichtigkeiten der Zeit befragen, um Ereignisse der Zukunft voraussagen zu können.

28:6.12 (315.5) Ihr werdet diesen Wesen zum ersten Mal auf den Residenzwelten begegnen, und sie werden euch dort im vorteilhaften Gebrauch dessen unterweisen, was ihr „Zeit“ nennt, und zwar sowohl in ihrer positiven Verwendung als Arbeit als auch in ihrem negativen Gebrauch als Ruhe. Beide Arten, die Zeit zu nutzen, sind wichtig.

28:6.13 (315.6) 4. Die Feierlichkeit des Vertrauens. Vertrauen ist der entscheidende Test der Willensgeschöpfe. Vertrauenswürdigkeit ist der wahre Maßstab der Selbst­beherrschung, des Charakters. Diese Sekonaphim erfüllen in der Ökonomie der Superuniversen einen doppelten Zweck: Sie vermitteln allen Willensgeschöpfen den Sinn der Verpflichtung zum Vertrauen, seiner Heiligkeit und Feierlichkeit. Gleichzeitig informieren sie die regierenden Autoritäten auf reflexivem Wege unfehlbar über die genaue Vertrauenswürdigkeit jedes Anwärters auf ein Vertrauensamt.

28:6.14 (316.1) Auf Urantia versucht ihr auf groteske Weise, den Charakter zu lesen und bestimmte Fähigkeiten abzuschätzen, aber auf Uversa tun wir diese Dinge wirklich in Vollendung. Diese Sekonaphim wägen die Vertrauenswürdigkeit anhand ihrer lebendigen Tabellen unfehlbarer Charaktereinschätzung ab, und wenn sie euch betrachtet haben, brauchen wir nur auf sie zu schauen, um die Grenzen eurer Fähigkeit zu kennen, Verantwortung zu tragen, auf Vertrauen beruhende Aufgaben auszuführen und Missionen zu erfüllen. Eure Aktiven der Vertrauenswürdigkeit werden neben euren Passiven möglicher Pflichtversäumnis oder möglichen Verrats klar offen gelegt.

28:6.15 (316.2) Der Plan eurer Vorgesetzten sieht vor, euch durch zunehmende Übertragung von Verantwortung gerade so schnell vorrücken zu lassen, wie die Entwicklung eures Charakters euch erlaubt, diese zusätzlichen Verantwortlichkeiten mit Anmut zu tragen; aber jemandem zu große Bürden aufzuladen, beschwört nur Unheil herauf und endet in sicherer Enttäuschung. Der Fehler, einem Menschen oder Engel vorzeitig Verantwortung zu übertragen, kann vermieden werden, wenn man den Dienst dieser untrüglichen Begutachter der Vertrauenskapazität der Einzelwesen von Zeit und Raum in Anspruch nimmt. Diese Sekonaphim begleiten stets die Mit Hoher Autorität Begabten, und nie schreiten diese ausführenden Wesen zu Ernennungen, bevor ihre Anwärter auf den sekoraphischen Waagen gewogen und als „der Sache gewachsen“ erklärt worden sind.

28:6.16 (316.3) 5. Die Heiligkeit des Dienens. Das Vorrecht des Dienens folgt unmittelbar auf die Entdeckung der Vertrauenswürdigkeit. Nichts kann sich zwischen euch und die Gelegenheit zu vermehrtem Dienst stellen außer eurer eigenen Vertrauensunwürdigkeit, eurer mangelnden Fähigkeit, die Feierlichkeit des Vertrauens zu würdigen.

28:6.17 (316.4) Dienen – vorsätzliches Dienen, nicht Sklaventum – bringt die höchste Befrie­digung und drückt die göttlichste Würde aus. Dienen – mehr Dienen, zunehmendes Dienen, schwieriges Dienen, abenteuerliches Dienen und zuletzt göttliches und vollkommenes Dienen – ist das Ziel der Zeit und die Bestimmung des Raums. Aber immer werden die dem Spiel gewidmeten Zyklen der Zeit mit den Dienstzyklen des Fortschritts abwechseln. Und auf den Dienst der Zeit folgt der Überdienst der Ewigkeit. Während des Spiels der Zeit solltet ihr euch die Arbeit der Ewigkeit vorzustellen versuchen, so wie ihr euch während des Dienstes der Ewigkeit an das Spiel der Zeit zurückerinnern werdet.

28:6.18 (316.5) Die universale Ökonomie beruht auf Ein- und Ausströmen; während eurer ewigen Laufbahn werdet ihr nie untätige Monotonie oder eine Stagnation eurer Persönlichkeit erleben. Fortschritt wird durch die angeborene Bewegung ermöglicht, Wachstum folgt aus der göttlichen Fähigkeit des Handelns, und Vollbringung ist das Kind imaginativer Abenteuerlust. Aber dieser Fähigkeit zum Vollbringen wohnt die ethische Verantwortung inne, die Notwendigkeit zu erkennen, dass die Welt und das Universum mit einer Menge verschiedenartiger Wesen angefüllt sind. Diese ganze herrliche Schöpfung einschließlich deiner selbst wurde nicht einzig für dich erschaffen. Dies ist kein egozentrisches Universum. Die Götter haben die Losung ausgegeben: „Es liegt größerer Segen im Geben als im Empfangen.“ Und euer Meistersohn sagte: „Wer von euch der Größte sein möchte, möge zum Diener aller werden.“

28:6.19 (316.6) Die wahre Natur irgendeines von Menschen oder Engeln erbrachten Dienstes enthüllt sich vollständig vor dem Angesicht dieser sekoraphischen Begutachter, der Heiligkeiten des Dienens. In aller Klarheit erscheint eine erschöpfende Analyse der wahren und verborgenen Motive. Diese Engel sind in der Tat die Gedankenleser, Herzenserforscher und Seelenoffenbarer der Universen. Die Sterblichen mögen Worte gebrauchen, um ihre Gedanken zu verstecken, aber diese hohen Sekonaphim legen die tiefen Beweggründe der Menschenherzen und Engelsgemüter bloß.

28:6.20 (317.1) 6 und 7. Das Geheimnis der Größe und die Seele der Güte. Wenn die aufsteigenden Pilger zur Wichtigkeit der Zeit erwacht sind, ist der Weg bereitet für die Erkenntnis der Feierlichkeit des Vertrauens und für die Würdigung der Heiligkeit des Dienens. Während all dies sittliche Elemente der Größe sind, gibt es auch Geheimnisse der Größe. Wenn die Größe auf ihre Geistigkeit hin geprüft wird, werden die sittlichen Elemente nicht vernachlässigt, aber die Beschaffenheit der Selbstlosigkeit, die sich im uneigennützigen Einsatz für das Wohlergehen unserer irdischen Gefährten, insbesondere würdiger, in Not und Leid geratener Wesen, ausdrückt, ist das wahre Maß planetarischer Größe. Und die Manifestation von Größe auf einer Welt wie Urantia ist die an den Tag gelegte Selbstbeherrschung. Der große Mensch ist nicht jener, der „eine Stadt einnimmt“ oder „eine Nation besiegt“, sondern vielmehr „derjenige, der seine Zunge im Zaum hält“.

28:6.21 (317.2) Größe ist gleichbedeutend mit Göttlichkeit. Gott ist über alles groß und gut. Größe und Güte können ganz einfach nicht voneinander getrennt werden. Sie sind in Gott auf ewig eins. Diese Wahrheit wird buchstäblich und frappierend illu­striert durch die reflexive gegenseitige Abhängigkeit der Geheimnisse der Größe und der Seelen der Güte, denn die einen können nicht ohne die anderen funktionieren. Bei der Widerspiegelung anderer Eigenschaften der Göttlichkeit können die Sekonaphim der Superuniversen allein handeln und tun es auch, aber die reflexiven Beurteilungen von Größe und Güte sind offensichtlich unzertrennlich. Deshalb müssen diese reflexiven Engel der Größe und Güte auf jeder Welt und in jedem Universum zusammenarbeiten, indem sie immer einen doppelten und gegenseitig abhängigen Befund von jedem Wesen zeigen, auf das sie ihre gebündelte Aufmerksamkeit richten. Größe kann nicht eingeschätzt werden, ohne den Inhalt der Güte zu kennen, während Güte nicht dargestellt werden kann, ohne die ihr innewohnende göttliche Größe aufzudecken.

28:6.22 (317.3) Die Einschätzung der Größe variiert von Sphäre zu Sphäre. Groß sein heißt gottgleich sein. Und aus der Tatsache, dass die Qualität der Größe völlig durch den Inhalt der Güte bestimmt wird, folgt, dass ihr sogar in eurem gegenwärtigen menschlichen Dasein, sollte euch die Gnade widerfahren, gut zu werden, dadurch auch groß werdet. Je unverwandter ihr euren Blick auf die Vorstellungen von göttlicher Güte richtet und je beharrlicher ihr diese verfolgt, desto sicherer werdet ihr an Größe zunehmen, an wahrer Größe mit echter Gewähr für das Fortleben.

7. Dienst der Sekonaphim

28:7.1 (317.4) Ursprung und Hauptquartier der Sekonaphim befinden sich in den Kapitalen der Superuniversen, aber zusammen mit ihren Verbindungsgefährten operieren sie von den Gestaden des Paradieses bis zu den evolutionären Welten des Raums. Sie dienen den Mitgliedern der beratenden Versammlungen der Superregierungen als hochgeschätzte Helfer und sind den Höflichkeitskolonien auf Uversa eine große Stütze: Sternforschern, Millenniumsreisenden, himmlischen Beobachtern und einer großen Schar anderer, einschließlich der aufsteigenden Wesen, die den Transport nach Havona abwarten. Die Ältesten der Tage machen sich eine Freude daraus, bestimmte primäre Sekonaphim damit zu beauftragen, den aufsteigenden Geschöpfen beizustehen, die auf den vierhundertneunzig Uversa umringenden Studienwelten wohnen, und hier wirken auch viele Vertreter der zweiten und dritten Ordnung als Lehrer. Diese Satelliten Uversas sind die Abschlussschulen der Universen der Zeit und stellen den Vorbereitungskurs auf die Universität der sieben Kreise Havonas dar.

28:7.2 (317.5) Von den drei Sekonaphimordnungen befasst sich die tertiäre Gruppe, die den aufsteigenden Autoritäten zugeteilt ist, am eingehendsten mit den aufsteigenden Geschöpfen der Zeit. Ihr werdet ihnen gelegentlich bald nach eurem Verlassen Urantias begegnen; indessen werdet ihr ihre Dienste erst frei in Anspruch nehmen, wenn ihr die Welten Orvontons erreicht, auf denen ihr lange verweilen werdet. Ihr werdet ihre Gesellschaft genießen, nachdem ihr mit ihnen während eures Aufenthaltes auf den Schulungswelten Uversas erst einmal ganz vertraut geworden seid.

28:7.3 (318.1) Die tertiären Sekonaphim sind Zeitsparer, Raumabkürzer, Irrtumsdetek­toren, treue Lehrer und ewige Wegweiser – lebendige Zeichen göttlicher Gewis­s­heit – die barmherzig an die Wegscheiden der Zeit gestellt worden sind, um dort die Schritte beklommener Pilger in Augenblicken großer Perplexität und geistiger Unsicherheit zu lenken. Lange bevor ihr die Tore der Vollkommenheit erreicht, werdet ihr allmählich zu den Werkzeugen der Göttlichkeit Zugang finden und mit den Techniken der Gottheit in Berührung kommen. Vom Augenblick an, da ihr auf der ersten Residenzwelt ankommt, bis ihr in Havona eure Augen zum Schlaf vor eurem Paradies-Transit schließt, werdet ihr in dringenden Fällen zunehmend die Hilfe dieser wunderbaren Wesen in Anspruch nehmen, die das bestimmte Wissen und die sichere Weisheit jener sicheren und verlässlichen Pilger, die euch auf der langen Reise zu den Pforten der Vollkommenheit vorausgegangen sind, so vollständig und freigebig widerspiegeln.

28:7.4 (318.2) Das volle Vorrecht, diese Engel der reflexiven Ordnung auf Urantia einzusetzen, ist uns verwehrt. Sie besuchen eure Welt häufig als Begleiter beauftragter Persönlichkeiten, aber sie können hier nicht ungehindert funktionieren. Diese Sphäre steht immer noch teilweise unter geistiger Quarantäne, und einige der für die Dienste der Sekonaphim unabdinglichen Kreisläufe sind gegenwärtig nicht vorhanden. Wenn eure Welt wiederum in die betreffenden reflexiven Kreise eingeschaltet ist, wird sich vieles in interplanetarischer und interuniverseller Kommunikation bedeutend vereinfachen und beschleunigen. Die himmlischen Arbeiter begegnen auf Urantia wegen der funktionellen Behinderung ihrer reflexiven Mitarbeiter vielen Schwierigkeiten. Aber wir fahren fröhlich fort, unseren Aufgaben mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln nachzugehen, obwohl wir hier auf viele Dienste dieser wunderbaren Wesen, dieser lebendigen Spiegel des Raums, dieser Projektoren der Zeit in die Gegenwart, verzichten müssen.

28:7.5 (318.3) [Dargeboten von einem Mächtigen Botschafter aus Uversa.]

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